Ein britisches Baby ist nach einem Badeunfall in einem Hotelpool auf der Kanareninsel Fuerteventura gestorben. Das nicht einmal ein Jahr alte Mädchen wurde am 15. Juni aus dem Pool eines Hotels in Lajares geborgen und kämpfte tagelang auf der Intensivstation um sein Leben. Am 24. Juni gab die Klinik bekannt, dass alle Bemühungen der Ärzte erfolglos blieben und das Kind seinen Verletzungen erlegen ist.
Notruf am Morgen: Kind bewusstlos aus Pool gezogen
Die Familie aus Großbritannien machte Urlaub in Lajares, einem Dorf im Norden von Fuerteventura. Gegen 9.50 Uhr ging der Notruf ein: Ein Kind war bewusstlos aus dem Schwimmbecken gezogen worden. Sanitäter reanimierten das Mädchen noch am Unfallort. Das Baby hatte einen Herzstillstand erlitten, berichtet die britische Tageszeitung „Mirror“.
Nachdem das Kind stabilisiert war, flog es ein Rettungshubschrauber ins Universitäts-Krankenhaus Materno Infantil auf Gran Canaria. Dort wurde es in kritischem Zustand auf die Kinderintensivstation gebracht. Doch das Baby hatte laut den Ärzten „irreversible neurologische Schäden“ erlitten. Eine Genesung war nicht mehr möglich.
Appell an Eltern: Kinder ständig beaufsichtigen
Sebastian Quintana, Präsident der spanischen Organisation „Canarias 1500 Km de Costa“, warnte nach der Tragödie vor den Gefahren für Kinder in der Nähe von Pools und appellierte an alle Eltern: „Ich möchte Mütter und Väter daran erinnern, wie wichtig es ist, kleine Kinder ständig zu beaufsichtigen und mit ihnen ins Wasser zu gehen.“ Wie das Kind im Pool des Familienhotels verunglückte, ist noch unklar. Die Polizei ermittelt.



