Berliner verabschieden sich vom Auto: Nur noch jeder Vierte besitzt einen Pkw
Berliner Autobesitz fällt auf historischen Tiefstand

Immer mehr Berliner verabschieden sich vom Auto. Die Quote der Autobesitzer ist auf einen neuen Tiefstand gefallen. Im Jahr 2025 gab es nur noch 275 private Pkw pro 1000 Einwohner. Das ist der niedrigste Wert seit Jahrzehnten. Zum Vergleich: Zwischen 2010 und 2013 waren es knapp 300 Pkw pro 1000 Einwohner.

Stadtwachstum bei sinkender Autozahl

Berlin wächst stark, doch die Zahl der Pkw sinkt. Dieser Trend setzt sich fort. In manchen Bezirken ist die Autodichte noch deutlich geringer. Besonders in zentralen Stadtteilen wie Friedrichshain-Kreuzberg oder Mitte verzichten viele Bewohner auf ein eigenes Fahrzeug. Die Entwicklung zeigt einen grundlegenden Wandel der Mobilität in der Hauptstadt.

Gründe für den Rückgang

Experten nennen mehrere Faktoren: den Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs, die Zunahme von Carsharing-Angeboten und ein verändertes Umweltbewusstsein. Auch die steigenden Kosten für Benzin, Versicherung und Parkplätze tragen dazu bei, dass sich viele Berliner gegen ein eigenes Auto entscheiden.

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Die aktuelle Statistik unterstreicht den Trend: Berlin ist auf dem Weg zur autofreien Stadt – zumindest was den privaten Pkw-Besitz betrifft. Ob dies langfristig so bleibt, wird die Zukunft zeigen.

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