Die Morgenpost hat eine Vielzahl von Eisdielen und Eiscafés in der Hauptstadt getestet und präsentiert eine Auswahl der besten Adressen für eine erfrischende Abkühlung. Von klassischen Sorten bis hin zu extravaganten Kreationen ist für jeden Geschmack etwas dabei. Die Testergebnisse basieren auf einer umfassenden Bewertung der Qualität, des Geschmacks und der Zutaten.
Aldemir Eis in Kreuzberg: Kiez-Flair und originelle Sorten
Die Eisdiele an der Falckensteinstraße 7 in Kreuzberg bietet zwar keine Sitzgelegenheiten, doch der gegenüberliegende Park lädt zum Verweilen ein. Die originellen Sorten wie Ingwer, Kastanie oder Quark-Sesam sind besonders empfehlenswert. Die Waffeln sind großzügig geformt, sodass mehrere Kugeln Platz finden. Die Eisdiele ist bekannt für ihre kreativen Geschmacksrichtungen und wird von Einheimischen geschätzt.
Gimme Gelato: Eisgenuss in mehreren Bezirken
„Gimme Gelato“ ist in Charlottenburg, Kreuzberg, Mitte und Lichtenberg vertreten und bietet Eis in verschiedenen Formen – am Stil, in der Waffel oder im Becher. Die Geschmacksrichtungen umfassen klassische, vegane und laktosefreie Varianten. Eine Besonderheit ist der Lieferservice, der den Genuss direkt nach Hause bringt. Die Filialen befinden sich unter anderem in der Wundtstraße 15, am Hardenbergplatz 8 und in der Friedrichstraße 110.
Rosa Canina: Bio-Eis mit hohen Qualitätsansprüchen
Die Kette „Rosa Canina“ mit Filialen in Prenzlauer Berg und Kreuzberg setzt auf Bio-Eis ohne Aromastoffe. Verwendet werden ausschließlich reine Früchte, Gewürze und Schokoladen. Die Standorte umfassen die Hufelandstraße 7, Pasteurstraße 32, Raumerstraße 8 und die Eisenbahnstraße 42. Das Eis überzeugt durch natürlichen Geschmack und hochwertige Zutaten.
Chipi Chipi Bombón in Friedrichshain: Handarbeit mit Heumilch
In der Warschauer Straße 12 wird das Eis in Handarbeit auf Basis biologischer Heumilch hergestellt. Neben klassischer Vanille gibt es ausgefallene Sorten wie Ananas mit Petersilie oder Limette, Koriander und Chili. Die Eisdiele legt Wert auf traditionelle Herstellungsverfahren und frische Zutaten.
Mos Eisley in Neukölln: Vielfalt mit Schuss
Am Herrfurthplatz 6 in Neukölln bietet „Mos Eisley“ eine besondere Auswahl: von Käsekucheneis über Fruchtsorbets bis hin zu Sorten mit Caipirinha-Geschmack. Es werden ausschließlich frische Zutaten verarbeitet, auf Aromazusätze und Konservierungsstoffe wird komplett verzichtet. Zusätzlich gibt es Sandwiches und Kuchen.
Eisbox in Moabit: Saisonale Sorbets in Bio-Qualität
Die „Eisbox“ in der Elberfelder Straße 27 richtet ihr Angebot an Sorbets nach der Jahreszeit. Schokoladen- und Espressosorbet sind ganzjährig erhältlich. Alle Sorten werden selbst produziert und haben Bio-Qualität. Becher und Löffel sind biologisch abbaubar. Das Eis kann in Bechern von 200 ml bis 1 Liter nach Hause bestellt werden.
Fräulein Frost: Beliebt bei jungen Familien
Mit Filialen in Neukölln, Tempelhof und Friedenau bietet „Fräulein Frost“ selbstgemachtes Eis in ausgefallenen Sorten wie Ziegenmilch-Erdbeer oder Schokolade-Orange. Besonders beliebt ist die Diele bei jungen Familien, sodass es zu Stoßzeiten am Nachmittag voll werden kann. Die Standorte sind die Friedelstraße 38, die Manfred-von-Richthofen-Straße 30 und die Beckerstraße 4.
Eissalon Tanne B in Kreuzberg: 50 Sorten und vegane Optionen
Seit über zehn Jahren wird das Eis am Lausitzer Platz selbst hergestellt. Es gibt Soja-Eis sowie vegane Sorbets – insgesamt 50 Sorten. Im Laden an der Eisenbahnstraße 48 und der Bergmannstraße 15 sind auch Croissants, Bagels, Wraps, Kuchen oder vegane Waffeln erhältlich. „Tanne B“ liefert auch an andere Eiscafés der Stadt.
Cuore di vetro in Mitte: Sahniges Eis mit intensivem Geschmack
Die kleine Gelateria in der Max-Beer-Straße 33 bietet fantastische Eissorten, darunter nicht zu süße Sorbets aus frischen Früchten und Dark-Chocolate-Eis. Auch Antipasti werden angeboten. Der Name ist vom Film „Herz aus Glas“ von Werner Herzog inspiriert. Das Eis ist besonders sahnig und geschmacksintensiv.
Tenzan Lab in Prenzlauer Berg: Japanisches Kakigōri
In der Wörther Straße 22 gibt es Kakigōri, japanisches Wassereis, das aus langsam gefrorenen, glasklaren Eisblöcken mit Handkurbelmaschinen zu ultrafluffigen Schneeflocken verarbeitet wird. Sorten wie Himbeere, Tiramisu oder Ananas sind ideal für Einsteiger, aber es gibt auch klassisch japanische Varianten. Alle Sorten werden bio und vegan angeboten.
Eis Dadalt in Köpenick: Echtes italienisches Eis
In der Bölschestraße 94 nahe dem Spreetunnel Friedrichshagen erfreut sich echtes italienisches Eis großer Beliebtheit, erkennbar an der langen Schlange vor dem Geschäft. Die Mitarbeiter sind flott und können zu jeder Sorte Informationen und Zutaten nennen. „Da Dalt“ überrascht regelmäßig mit neuen Kreationen.



