Die Landeshauptstadt Kiel ist Opfer von Cyberkriminellen geworden. Wie die Kieler Nachrichten berichten, überwies die Stadt versehentlich 68.000 Euro an Betrüger statt an einen Dienstleister.
Die Kriminellen hatten die Rechnung des Dienstleisters abgefangen und die Kontodaten ausgetauscht. Die Stadt bemerkte den Betrug erst nach der Überweisung. Wie die Manipulation genau gelang, ist noch unklar.
Bürgermeister Gerwin Stöcken (SPD), der bis vor Kurzem auch kommissarischer Kämmerer war, sagte: „Es kommt selten vor, aber nun ist es uns leider selbst passiert, dass wir auf eine gefälschte Rechnung hereingefallen sind.“ Die Stadt hat Strafanzeige erstattet, doch Stöcken hält die Erfolgsaussichten für „eher schlecht“.
Die Stadtverwaltung will nun Maßnahmen ergreifen, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.



