Eine deutsche Spaziergängerin hat im Tiroler Zillertal durch einen Zufallsfund zur Aufklärung eines Vermisstenfalls beigetragen. Wie die österreichische Polizei mitteilte, entdeckte die Frau im Juni 2026 einen Knochen, der einem seit April 2025 vermissten 23-jährigen Österreicher zugeordnet werden konnte. Die Gerichtsmedizin bestätigte den DNA-Abgleich, wie ein Polizeibeamter der Nachrichtenagentur dpa erklärte.
Vermisster seit April 2025
Der junge Mann war seit April 2025 verschwunden. Er wurde zuletzt in einer Schlucht im Zillertal gesehen. Trotz umfangreicher Suchaktionen mit Wasserrettern, Polizisten, Suchhunden und einer Drohne blieb sein Verbleib zunächst ungeklärt.
Fundort nahe der Mündung des Zillers
Durch die Schlucht fließt ein Bach, der in der Gemeinde Stumm in den Fluss Ziller mündet. In der Nähe dieser Mündung ging die deutsche Spaziergängerin im Juni mit ihrem Hund am Ufer entlang, als sie den Knochen entdeckte. Die Polizei machte keine näheren Angaben zur Identität der Finderin.
Ermittler gehen von Unfall aus
Nach dem DNA-Abgleich gehen die Ermittler davon aus, dass der junge Mann bei einem Unfall verunglückte und starb. Weitere Details zu den Umständen wurden nicht bekannt gegeben. Der Fall gilt damit als geklärt.



