Paul Burrell, der langjährige Butler und enge Vertraute von Prinzessin Diana, ist sich sicher: Hätte Diana noch gelebt, wäre die Hochzeit von Prinz Harry und Meghan Markle im Mai 2018 niemals zustande gekommen. Im Interview mit BILD verriet der 68-Jährige seine Überzeugung und zeichnete ein Bild von Dianas mutmaßlicher Haltung.
Dianas Unglück im Palast
Burrell, der Diana bis zu ihrem Tod 1997 diente, erinnert sich an ihre Unzufriedenheit im Königshaus. „Ich habe vom ersten Tag an erkannt, dass sie im Palast nicht glücklich ist“, sagte er BILD anlässlich der Aufzeichnung des NDR-Sommerspecials „Kaum zu glauben“ in Kühlungsborn. „Sie wurde von Tag zu Tag unglücklicher. Der Höhepunkt war nach der Geburt von Harry erreicht. Dann sagte Charles ihr, dass er zu Camilla zurückkehren würde.“
Burrell, selbst geschieden, kümmert sich noch immer um seine Ex-Frau und seine Söhne. „Ich sorge dafür, dass es ihr gut geht und sie in Sicherheit ist. Wenn Charles das getan hätte, wäre Diana heute noch hier“, so der Ex-Butler. Er glaubt, Diana wäre „am Boden zerstört“ über die tiefe Entfremdung ihrer Söhne Harry (41) und William (44), die nicht nur ein Ozean trenne.
Harrys Suche nach Liebe
Burrell ist überzeugt: „Aber wenn sie noch leben würde, hätte Harry Meghan nie geheiratet. Weil Harry auf der Suche nach Liebe war. Als er seine Mutter verlor und sein Herz brach, ging er dann auf eine Mission, um eine Liebe zu finden, die so groß war wie die seiner Mutter.“ Dabei traf er auf die Schauspielerin Meghan Markle. Bei der Hochzeit war sie 36 – „das gleiche Alter wie Diana, als sie starb“, betont Burrell.
„Meghan flüsterte ihm ins Ohr: ‚Du und ich, Harry. Wir könnten unglaubliche Dinge tun. Wir könnten die Welt verändern.‘ Er hörte aber nicht Meghans Stimme. Er hörte die Stimme seiner Mutter“, sagt Burrell. Harry habe sich in Meghan verliebt, sei aber „jetzt blind für alle anderen, sogar für seinen Bruder. Er hat sich von ihm und seinem Vater, dem König, entfremdet. Seine Familie, seine Freunde, sein Land, die Menschen, mit denen er aufgewachsen ist.“
Meghans Einfluss auf Harrys Leben
Burrell, der kürzlich sein Buch „The Royal Insider“ veröffentlichte, ist sicher: „Harry hat keine Freunde aus der Vergangenheit mehr, weil Meghan jetzt sein Leben kontrolliert.“ Der Ex-Butler zeichnet ein düsteres Bild der royalen Familie und der Folgen von Dianas frühem Tod.



