Die ostchinesische Millionenstadt Jingdezhen, weltweit bekannt als Porzellan-Metropole, ist am 5. Juli 2026 von einem schweren Unwetter heimgesucht worden. Heftige Sturmböen und sintflutartiger Regen trafen die Stadt mit voller Wucht und versetzten die Bewohner in den Ausnahmezustand.
Schäden und Auswirkungen des Sturms
Nach Angaben lokaler Behörden wurden zahlreiche Gebäude beschädigt, Bäume entwurzelt und Straßen überschwemmt. Die Feuerwehr war im Dauereinsatz, um Menschen aus gefährdeten Gebieten zu evakuieren und umgestürzte Bäume zu beseitigen. Besonders betroffen waren die historischen Porzellanmanufakturen, die zum Teil schwere Schäden an ihren Dächern und Lagern erlitten.
Historische Bedeutung Jingdezhen
Jingdezhen gilt seit Jahrhunderten als Zentrum der chinesischen Porzellanherstellung. Die Stadt in der Provinz Jiangxi ist bekannt für ihre hochwertigen Keramiken, die weltweit geschätzt werden. Die aktuellen Unwetter könnten daher nicht nur lokale, sondern auch internationale Auswirkungen auf den Porzellanhandel haben.
Reaktion der Behörden
Die örtliche Verwaltung hat einen Notstand ausgerufen und Hilfskräfte mobilisiert. Rettungsdienste arbeiten unter Hochdruck daran, die Strom- und Wasserversorgung wiederherzustellen. Die Bewohner wurden aufgefordert, ihre Häuser nicht zu verlassen und sich auf weitere Unwetter vorzubereiten. Ein Sprecher der Stadtverwaltung erklärte: „Wir tun alles, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten und die Schäden so schnell wie möglich zu beheben.“
Klimatischer Kontext
Das Unwetter in Jingdezhen ist Teil einer Serie extremer Wetterereignisse, die Ostchina in den letzten Wochen heimgesucht haben. Experten führen die zunehmende Häufigkeit solcher Stürme auf den Klimawandel zurück. Die Region erlebt immer häufiger Starkregen und Stürme, die zu Überschwemmungen und Erdrutschen führen.



