Die Leichen der drei Männer, die am Samstag im Rhein bei Biblis (Hessen) vermisst wurden, sind geborgen worden. Wie die Polizei mitteilte, wurden die Toten bereits am Montagvormittag gefunden. Es handle sich um die zuvor als vermisst gemeldeten 23, 27 und 50 Jahre alten Männer. Fremdverschulden liege nicht vor.
Einsatz von Boot und Hubschrauber
Der erste Vermisstenfall wurde am Samstagabend von der Familie eines 50-Jährigen gemeldet. Der Mann war rund zweieinhalb Stunden zuvor im Rhein bei Biblis schwimmen gegangen, kehrte aber nicht wie gewohnt nach etwa einer Stunde zurück. Die Polizei suchte den Fluss mit Booten und einem Hubschrauber ab, konnte ihn jedoch zunächst nicht finden.
Während des laufenden Einsatzes machten Passanten die Beamten auf einen weiteren Unglücksfall aufmerksam: Zwei Männer im Alter von 23 und 27 Jahren, beide Nichtschwimmer, waren auf Höhe der sogenannten Nato-Rampe im Rhein untergegangen. Rettungskräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) suchten vergeblich nach ihnen.
Keine Hinweise auf Fremdverschulden
Die Ermittlungen ergaben, dass es sich bei den drei Toten um die vermissten Männer handelt. Die Polizei schließt Fremdverschulden aus. Notfallseelsorger betreuten die Zeugen des Unglücks.



