Mindestens drei Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen
Mindestens drei Tote bei israelischen Angriffen im Gazastreifen

Trotz der offiziellen Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas dauert die Gewalt im Gazastreifen an. Bei israelischen Angriffen sind nach palästinensischen Angaben mindestens drei Menschen getötet und weitere verletzt worden.

Nach Informationen von Reuters wurde bei einem Drohnenangriff im Osten von Chan Junis ein neunjähriger Junge getötet. Ein Luftschlag auf ein Fahrzeug in Gaza-Stadt forderte zwei weitere Todesopfer. Die israelische Armee erklärte laut der „Times of Israel“, dass der Junge bei einem Angriff auf einen Verdächtigen getötet worden sei, der sich Soldaten in einem kontrollierten Gebiet genähert habe. Der Angriff in Gaza-Stadt habe einem „Terroristen“ gegolten.

Seit Beginn der Waffenruhe im Oktober 2023 sind nach Angaben der von der Hamas kontrollierten Gesundheitsbehörde mehr als 800 Palästinenser getötet worden. Auch mehrere israelische Soldaten kamen ums Leben. Die Lage bleibt angespannt, immer wieder gibt es tödliche Zwischenfälle.

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Die humanitäre Lage im Gazastreifen ist weiterhin katastrophal. Laut Reuters sammelte der getötete Neunjährige zum Zeitpunkt des Angriffs Pappe, um damit zu backen, da kein Gas vorhanden sei. Auch sauberes Trinkwasser ist knapp. Unicef hatte kürzlich die Aussetzung von Wasserlieferungen bekannt gegeben, nachdem zwei Lkw-Fahrer bei israelischen Angriffen getötet worden waren.

Laut der israelischen Zeitung Haaretz sind noch immer Tausende Palästinenser unter den Trümmern zerstörter Wohnhäuser begraben.

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