Die Berliner Kant-Garagen, auch bekannt als „Kant Garagen Palast“, erleben eine neue Blüte. In dem historischen Gebäude an der Kantstraße in Berlin-Charlottenburg hat das „Dufte Berlin“ als kulinarisches Kulturhaus eröffnet. Es lockt mit mehreren Restaurants, einer Galerie und Veranstaltungsflächen.
Wandel der Kant-Garagen: Vom Parkhaus zum Kulturort
Die Hochgarage wurde 1930 eröffnet und war damals für technische Neuheiten berühmt. Im Laufe der Jahrzehnte wechselte sie mehrfach ihre Nutzung. 2013 lehnten die zuständigen Ämter einen Abrissantrag des damaligen Eigentümers ab, woraufhin das Baudenkmal an die Berliner Unternehmerfamilie Gädeke verkauft wurde. Nach langem Leerstand zog 2020 das Designcenter Stilwerk ein, das jedoch vier Jahre später wieder schloss. Seither gibt es Büros und ein Event-Loft in dem Gebäude.
„Dufte Berlin“: Ein neues kulinarisches Kulturhaus
Nun hat das „Dufte Berlin“ die Kant-Garagen belebt. Das Konzept vereint Gastronomie und Kultur unter einem Dach. Besucher können in mehreren Restaurants speisen, eine Galerie besuchen oder an Veranstaltungen teilnehmen. Das historische Ambiente des Baudenkmals bietet dafür eine einzigartige Kulisse.
„Wir wollen die Kant-Garagen wieder zu einem lebendigen Treffpunkt machen“, sagte ein Sprecher des Dufte Berlin. Die Eröffnung sei auf große Resonanz gestoßen. Die Mischung aus Kulinarik und Kultur solle sowohl Anwohner als auch Touristen anziehen.
Zukunftspläne für das Baudenkmal
Die Betreiber planen, das Angebot weiter auszubauen. Regelmäßige Veranstaltungen wie Konzerte, Lesungen und Ausstellungen sind vorgesehen. Die Kant-Garagen sollen so langfristig als kultureller Hotspot in Berlin-Charlottenburg etabliert werden. Das Gebäude selbst bleibt unter Denkmalschutz, die neuen Nutzungen respektieren den historischen Charakter.



