Die Genossenschaft Karl Marx hat mit dem Verkauf von Wohnungen begonnen. Aktuell werden 13 leer stehende Objekte angeboten. Das bestätigte Bodo Jablonowski, Vorstand der Karl Marx, am Rande eines Pressetermins in dieser Woche.
Erste Verkäufe im August erwartet
Alle betroffenen Wohnungen stünden leer, betonte Jablonowski. Derzeit würden Besichtigungen durchgeführt. Er rechne mit ersten Verkäufen im August, so Jablonowski weiter. Die Ankündigung, Wohnungen verkaufen zu wollen, war von massiven Protesten begleitet worden.
Hintergrund der umstrittenen Verkäufe
Die Genossenschaft Karl Marx hatte im Vorfeld angekündigt, einen Teil ihres Wohnungsbestands veräußern zu wollen, um finanzielle Spielräume zu schaffen. Kritiker befürchten eine Aufweichung des genossenschaftlichen Prinzips und steigende Mieten. Die Genossenschaft betont hingegen, dass nur leer stehende Wohnungen verkauft werden und die Mieter der verbleibenden Wohnungen geschützt seien.



