Berliner Wahrzeichen plant Eintrittsgeld
Die evangelische Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche auf dem Charlottenburger Breitscheidplatz gehört zu den bekanntesten Wahrzeichen Berlins. Jährlich lockt sie etwa 1,3 Millionen Menschen aus aller Welt an. Nun plant die Kirchengemeinde, für den Besuch der alten Turmruine künftig Eintrittsgeld zu erheben.
Umbauten für den Tourismus
Durch Umbauten soll das Denkmal und Friedenssymbol für den Tourismus aufgewertet werden. Ein Teil des Besuchs wird dann kostenpflichtig sein. Die Gemeinde erhofft sich dadurch Einnahmen, die in den Erhalt und die Pflege des historischen Bauwerks fließen sollen.
Bislang ist der Eintritt zur Gedächtniskirche frei. Die neue Regelung betrifft vor allem die Turmruine, die als Mahnmal gegen den Krieg erhalten bleibt. Der genaue Preis und der Zeitpunkt der Einführung stehen noch nicht fest.
Die Kirchengemeinde betont, dass der Zugang zur Kirche selbst weiterhin kostenlos sein wird. Auch Gottesdienste und seelsorgerische Angebote sollen nicht von der Gebühr betroffen sein.
Die Entscheidung folgt dem Vorbild anderer bedeutender Kirchen, wie dem Kölner Dom, der ebenfalls Eintritt für bestimmte Bereiche verlangt. Die Gedächtniskirche möchte so ihre finanzielle Basis stärken und gleichzeitig den Erhalt des Denkmals sichern.



