Hitze in Berlin wird zur Belastungsprobe für Stadt und Kliniken
Hitze in Berlin: Belastungsprobe für Kliniken und Polizei

Die anhaltende Hitzewelle in Berlin wird für die Stadt, ihre Kliniken und die Polizei zur Belastungsprobe. Bereits am gestrigen Dienstag wurden vermehrt ältere Menschen mit hitzebedingten Beschwerden in die Rettungsstellen der Vivantes-Kliniken eingeliefert, wie eine Sprecherin der Nachrichtenagentur dpa mitteilte. Die Seniorenheime und Krankenhäuser bereiten sich intensiv auf die besondere Lage der nächsten Tage vor.

Fußballverband sagt Spiele ab

Der Berliner Fußballverband hat als Reaktion auf die extreme Hitze fast alle Spiele abgesagt, insbesondere im Kinderbereich. Dies berichtet unser Praktikant Can Rose. Die Temperaturen liegen deutlich über dem, was selbst sonnensüchtige Menschen als angenehm empfinden. In unserem Hitze-Blog halten wir Sie stetig auf dem Laufenden.

Maßnahmen der Stadt

Die Polizei diskutiert derzeit über Kleidervorschriften für ihre Beamten. Zoo und Tierpark kühlen ihre Tiere mit Eisbomben herunter. Die Freibäder kämpfen weiterhin mit dem Eichenprozessionsspinner, wie Julia Lehmann erfahren hat. Die Badegäste werden gebeten, vor dem Betreten des Wassers zu duschen. In den Wetterberichten wird die Lage mit dem Wort „Unwetter“ beschrieben – ein Appell, die Hitze ernst zu nehmen und auf sich zu achten.

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Weitere wichtige Themen

An der Heinz-Brandt-Schule in Berlin-Weißensee haben zwei Schüler KI-generierte Nacktbilder von Mitschülerinnen erstellt und verbreitet. Mindestens drei Fälle werden ihnen vorgeworfen, berichtet Pankow-Reporterin Laura Wagener. Die Schulleitung hat die Polizei eingeschaltet, die im Auftrag der Staatsanwaltschaft ermittelt. Die mutmaßlichen Täter wurden mit sofortiger Wirkung vom Unterricht suspendiert.

Zukunft des ICC

Die Zukunft des ICC hat mehr Klarheit bekommen. Ein Konsortium um die MIB AG und ihre Tochterfirma Coloured Fields soll dem leerstehenden Kongresszentrum am Messedamm neues Leben einhauchen – mit Kultur, Gastronomie und Events. Zwei Hochhäuser sollen das Gebäude städtebaulich einrahmen, schreibt Chefreporter Joachim Fahrun. Dies sei ein erster Schritt, kommentiert er.

KI gegen Geisterbaustellen

Berlin will ein großes Ärgernis im Stadtbild angehen: Baustellen, auf denen sich nichts tut. BVG-Linienbusse sollen mit Smartphones ausgestattet werden, die Baustellen automatisch erfassen und illegale Baustellen aufspüren. Das Projekt DiKAS, eine Kooperation von Senat, BVG und Fraunhofer-Institut Fokus, wird in diesem Jahr mit 700.000 Euro gefördert, berichtet Isabell Jürgens.

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