Hunter Biden feiert sieben Jahre Abstinenz mit sarkastischen Posts
Hunter Biden: Sieben Jahre clean – jetzt spricht er offen

Hunter Biden, der 56-jährige Sohn des ehemaligen US-Präsidenten Joe Biden, hat seine frühere Drogensucht schon oft öffentlich thematisiert. Nun geht er noch einen Schritt weiter und nutzt soziale Medien, um mit seinem neuen Lebensabschnitt zu provozieren. Am 1. Juni feierte er auf der Plattform X (ehemals Twitter) sieben Jahre vollständige Abstinenz. Seither postet er unermüdlich und stürzt sich in die Kommentarspalten, um seinen Vater zu verteidigen und humorvolle Anspielungen auf seinen früheren Konsum zu machen.

Ein offener Umgang mit der Vergangenheit

„Dieser Crack-Junkie hat viel zu sagen“, schrieb Hunter Biden in einem seiner Beiträge. „Also schnall dich an, mein Freund.“ Mit diesem sarkastischen Ton reagierte er auf Kritiker, die ihm unterstellten, ein Tütchen Kokain, das während der Amtszeit seines Vaters im Weißen Haus gefunden wurde, gehöre ihm. Dazu erklärte er: „Das war es ganz bestimmt nicht. Ich hätte meine Drogen niemals vergessen.“ Diese Aussage unterstrich er mit einem Augenzwinkern, was bei seinen Followern gemischte Reaktionen hervorrief.

Satire und Wahlkampfversprechen

Am Mittwoch legte Hunter Biden mit einem satirischen Wahlkampfversprechen nach. Für eine fiktive Präsidentschaftskandidatur im Jahr 2028 versprach er, am ersten Tag „denjenigen zu finden, dem dieses Tütchen gehörte, um es ihm zurückzugeben“. Auch in anderen Posts nahm er Beiträge über sich und seine frühere Drogensucht ins Visier. „Ich weiß, das klingt vielleicht kleinlich“, schrieb er, aber er könne es nicht ausstehen, wenn „Leute mir per Photoshop eine Meth-Pfeife in den Mund kleben“. Das Bild zeigte ein gefälschtes Wahlplakat mit Biden beim Drogenkonsum. Dazu erklärte er scherzhaft: „Eine Crackpfeife hat diesen kleinen Kopf nicht am Ende. Deshalb können wir KI nicht trauen. Bitte korrigieren Sie das Bild.“

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Familie und Unterstützung

Seine Mutter, Jill Biden, sprach erst kürzlich über die schwere Zeit, die die Familie durchgemacht hat. Hunters Abstieg in die Sucht sei „eine wirklich schwere Zeit für unsere Familie gewesen“, sagte sie. Ihr Sohn habe mit dem Alkohol- und Drogenmissbrauch begonnen, nachdem sein Bruder Beau Biden 2015 an einem Hirntumor gestorben war. Inzwischen sei Hunter allerdings seit mehreren Jahren clean, betonte Jill Biden. Die öffentliche Offensive ihres Sohnes zeigt, dass er sich seiner Vergangenheit stellt und gleichzeitig mit Humor gegen Kritiker vorgeht.

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