„Ich bin ein Untier“: Wie Berlins brutalster Killer Thomas Rung über Jahre mordete
„Ich bin ein Untier“: Berlins brutalster Killer Thomas Rung

Thomas Rung, einer der grausamsten Serienmörder in der Geschichte Berlins, tötete zwischen 1983 und 1995 sieben Menschen, zumeist Frauen. Die Frage nach seinem Motiv beschäftigt die Ermittler und die Öffentlichkeit noch heute.

Die Mordserie von Thomas Rung

Rungs erster Mord wird auf das Jahr 1983 datiert. Über einen Zeitraum von zwölf Jahren hinweg tötete er insgesamt sieben Menschen. Die Opfer waren überwiegend Frauen, die er auf brutale Weise umbrachte. Die Berliner Polizei stand vor einem Rätsel, da die Taten zunächst keine Verbindung aufwiesen.

Erst nach jahrelangen Ermittlungen konnte Rung gefasst werden. Er wurde zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt. In Verhören bezeichnete er sich selbst als „Untier“ und zeigte keine Reue.

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Das Motiv des Killers

Bis heute ist unklar, was Thomas Rung zu seinen Taten trieb. Psychologen und Kriminalbeamte vermuten, dass eine gestörte Persönlichkeitsstruktur und tiefsitzende Wut auf Frauen eine Rolle spielten. Rung selbst gab nur vage Erklärungen ab.

„Ich bin ein Untier, das ist alles“, soll er laut Polizeiakten gesagt haben. Diese Aussage verdeutlicht die Abgründe seiner Psyche. Experten betonen, dass Serienmörder wie Rung oft eine Kombination aus genetischen, sozialen und psychologischen Faktoren aufweisen.

Auswirkungen auf die Berliner Kriminalgeschichte

Der Fall Thomas Rung gilt als einer der aufsehenerregendsten in der Berliner Kriminalgeschichte. Er führte zu einer verstärkten Zusammenarbeit zwischen den Berliner Behörden und einer verbesserten Profilerstellung bei Serienverbrechen. Die Opfer und ihre Familien leiden bis heute unter den Folgen der Taten.

Die Berliner Morgenpost berichtete ausführlich über den Fall und veröffentlichte eine True-Crime-Serie mit dem Titel „Das dunkle Berlin“. Darin wird die Mordserie von Thomas Rung detailliert rekonstruiert.

Der Fall zeigt, wie schwer es für die Polizei sein kann, Serienmörder zu identifizieren, wenn die Taten über einen langen Zeitraum und ohne erkennbares Muster geschehen. Rungs Verbrechen bleiben ein düsteres Kapitel der Berliner Stadtgeschichte.

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