Borussia Dortmund treibt die Verpflichtung des griechischen Offensivtalents Konstantinos Karetsas voran. Nach Informationen der BILD-Zeitung hat der BVB ein erstes Angebot in Höhe von rund 30 Millionen Euro inklusive Bonuszahlungen beim belgischen Erstligisten KRC Genk eingereicht. Der Klub lehnte dieses jedoch ab und fordert ein deutlich höheres Gesamtpaket.
Genk pocht auf 35 Millionen Euro
Der belgische Verein verlangt eine Sockelablöse von etwa 28 Millionen Euro für den 18-Jährigen. Durch Bonuszahlungen und eine Weiterverkaufsbeteiligung soll das Gesamtpaket auf rund 35 Millionen Euro anwachsen. Dieses Modell ähnelt den aktuellen Verhandlungen zwischen Borussia Dortmund und dem FC Barcelona über Karim Adeyemi. Trotz der ersten Absage sind die Gespräche nicht beendet – beide Vereine stehen weiterhin im Austausch.
Spieler will zu Dortmund
Der BVB gilt als heißester Kandidat für die Verpflichtung des Mittelfeldspielers und ist bereit, die Gespräche fortzusetzen. Auch die AC Mailand zeigt Interesse, hat jedoch noch kein offizielles Angebot vorgelegt. Der Spieler selbst möchte laut BILD zu Dortmund wechseln. Genk sitzt aufgrund der langfristigen Vertragssituation (bis 2029) am längeren Hebel und will sein Ausnahmetalent nicht unter Wert abgeben.
Karetsas als eines der begehrtesten Talente Europas
Konstantinos Karetsas zählt zu den begehrtesten Talenten Europas. Der 18-jährige griechische Nationalspieler überzeugte in der vergangenen Saison mit Technik, Kreativität und Spielintelligenz sowohl in der belgischen Liga als auch auf internationaler Bühne. Entsprechend groß ist das Vertrauen von Genk, für ihn am Ende ein Rekordpaket erzielen zu können.
Nach der ersten Absage wird nun entscheidend sein, ob Dortmund schnell finanziell nachlegt oder sich der Poker um den Griechen weiter in die Länge zieht. Fest steht: Der BVB will den Transfer unbedingt realisieren, Genk wird sich den Ausnahmespieler jedoch teuer bezahlen lassen.



