Jane Fonda startet Gegenveranstaltung zu Trumps Käfigkampf-Geburtstag
Jane Fonda startet Gegenveranstaltung zu Trumps Käfigkampf (13.06.2026)

Jane Fonda organisiert Gegenveranstaltung zu Trumps Geburtstags-Käfigkampf

Der US-Präsident Donald Trump plant zu seinem 80. Geburtstag ein umstrittenes Mixed-Martial-Arts-Event vor dem Weißen Haus. Doch Schauspiellegende Jane Fonda (88) will das nicht hinnehmen und ruft zu einer Gegenveranstaltung in New York auf.

Am Sonntag sollen vor dem Weißen Haus in Washington die Fäuste fliegen: Trump möchte seinen runden Geburtstag mit einem MMA-Kampf feiern, bei dem die Kontrahenten in achteckigen Käfigen aufeinander losgehen. Viele Amerikaner empfinden diese Idee als verstörend – ein solches Event ausgerechnet vor dem Symbol der Demokratie.

Jane Fonda, die sich seit Jahrzehnten für Bürgerrechte einsetzt, startet daher eine Alternative. Mit ihrer Initiative „Committee for the First Amendment“ organisiert sie ein Konzert im New Yorker Rathaus, das für Redefreiheit und Demokratie wirbt. „Das ist unser Moment, Geschichte zu schreiben“, sagte Fonda der Nachrichtenagentur Reuters. „Ich will nicht zu den Leuten gehören, die sagen: ‚Oh Gott, es ist so schlimm, was soll ich nur tun?‘ Nein. Ich will ganz vorn mit dabei sein.“

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Staraufgebot beim Konzert „Rise Up, Sing Out“

Bei dem Konzert mit dem Titel „Rise Up, Sing Out“ treten zahlreiche Stars auf, darunter Julia Roberts, Lily Gladstone, Bette Midler, Patti Smith und Rufus Wainwright. Die Veranstaltung wird per Livestream übertragen. Fonda selbst wird ebenfalls auf der Bühne stehen.

Die Schauspielerin machte in der Vergangenheit immer wieder durch ihr Engagement für Bürgerrechte und Minderheiten auf sich aufmerksam. In den 1960er Jahren setzte sie sich für die Rechte der amerikanischen Ureinwohner und der Black Panthers ein, in den 1970er Jahren protestierte sie gegen den Vietnamkrieg. In den letzten Jahren engagierte sie sich zudem im Klimaschutz. Ein neuer Dokumentarfilm mit dem Titel „Gaslit“, der in dieser Woche Premiere feiert, begleitet Fonda auf einem Roadtrip durch Texas und Louisiana, um die Umwelt- und Gesundheitsauswirkungen der Öl- und Gasförderung zu zeigen.

Trump hingegen feiert seinen Geburtstag mit einem kämpferischen Event. Die MMA-Kämpfe sollen vor dem Weißen Haus stattfinden und werden von vielen als unangemessen angesehen. Fonda setzt mit ihrem Konzert ein Zeichen für andere Werte.

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