Jürgen Hingsen, der frühere Zehnkampf-Star und Olympiaheld, hat offiziell Privatinsolvenz angemeldet. Nach Informationen der BILD handelt es sich um Schulden im mittleren sechsstelligen Bereich. Der einstige Sportler, der auch durch seine Teilnahme am Dschungelcamp bekannt wurde, spricht nun exklusiv über sein Pleite-Drama.
Wie konnte es zu der Insolvenz kommen?
Hingsen erklärt, dass mehrere Fehlinvestitionen zu dem Schuldenberg geführt hätten. Er habe in Projekte investiert, die sich als Verlustgeschäfte erwiesen. Zudem sei die hohe Gage aus dem Dschungelcamp nicht nachhaltig angelegt worden. „Ich habe Fehler gemacht, die ich heute bereue“, so Hingsen gegenüber BILD.
Was bedeutet die Insolvenz für Hingsen konkret?
Im Rahmen der Privatinsolvenz wird Hingsen für einen bestimmten Zeitraum nur einen monatlichen Freibetrag zur Verfügung haben. Details zu den genauen Summen nannte er nicht, betonte aber, dass er mit den Gläubigern eine Einigung anstrebe. Seine Olympia-Medaille müsse er nicht abgeben, da diese als persönliches Erinnerungsstück gilt und nicht zur Insolvenzmasse zählt.
Die Zukunft des Sportlers
Hingsen zeigt sich kämpferisch: „Ich werde mich nicht unterkriegen lassen. Ich habe schon schwierigere Zeiten durchgestanden.“ Er plane, wieder als Trainer oder Motivationsredner tätig zu werden. Die Privatinsolvenz soll ihm einen Neuanfang ermöglichen.



