Justin Brosch ist ein echtes Kind des Ruhrgebiets. Geboren 1996 in Gelsenkirchen und aufgewachsen in Essen, hat er die Region fest im Blick. Seit 2016 ist er als Reporter, Fotograf und Kameramann unterwegs – zu jeder Tages- und Nachtzeit. Seine Mission: spannende und emotionale Geschichten auf den Straßen des Ruhrpotts einfangen.
Freier Mitarbeiter bei BILD seit 2017
Seit 2017 arbeitet Justin Brosch als freier Mitarbeiter für BILD. Sein Spezialgebiet ist der Blaulicht-Journalismus. Das bedeutet: Polizeieinsätze, Feuerwehr und alles, was dazugehört. Mit seiner Kamera ist er oft als Erster am Ort des Geschehens.
Zu seinen neuesten Artikeln gehören Berichte über eine Spezialtruppe der Drogenfahnder in Essen, bei der 50 Dealer die Stadt unter sich aufgeteilt hatten, sowie über einen Unfall, bei dem ein 19-Jähriger mit einem Opel in die Küche eines Wohnhauses krachte. Auch über Schüsse in Dortmund mit mehreren Verletzten berichtete er.
Bekannte Einsätze und Reportagen
Ein weiterer großer Einsatz war die Rocker-Razzia in Gelsenkirchen, bei der das Spezialeinsatzkommando (SEK) einen mutmaßlichen Waffenhändler aus dem Bett holte. Zudem recherchierte Brosch zu einem schlimmen Verdacht gegen einen Jugendtrainer von Schalke 04 und fragte nach weiteren Missbrauchsopfern.
Er berichtete auch über eine verschwundene Mutter und ihr Baby, die in Ungarn gefunden wurden – das Kind war in Lebensgefahr. In der Essener Innenstadt dokumentierte er eine Messerattacke mit zwei Verletzten und Lebensgefahr. Bei einem Großeinsatz in NRW wurde ein Mann erschossen, der Täter floh.
Reportage über Schließfach-Opfer
Ein besonderes Thema war die Wut-Demo der Schließfach-Opfer, die Goldbarren, Erbe und Bargeld verloren hatten. Brosch begleitete die Betroffenen und gab ihnen eine Stimme.
Justin Brosch bleibt dem Ruhrgebiet treu und sucht weiter nach Geschichten, die bewegen. Seine Arbeit zeigt die harte Realität des Blaulicht-Alltags, aber auch die menschlichen Schicksale dahinter.



