Wer den Profifußball aufmerksam verfolgt, begegnet ständig religiösen Gesten. Spieler bekreuzigen sich vor dem Anpfiff, danken Gott nach Toren, beten in der Kabine oder zeigen mit dem Finger zum Himmel. Die meisten Zuschauer nehmen davon kaum Notiz. Erst wenn ein Spieler über seinen Glauben spricht, wird aus einer persönlichen Überzeugung plötzlich ein gesellschaftliches Thema. Genau das zeigt die Debatte um Felix Nmecha.
Die Ablehnung religiöser Gesten
In Deutschland trifft die Ablehnung religiöser Gesten vor allem den Islam. Aber auch Christen werden kritisch beäugt – wie sich zeigt, seit Nationalspieler Jesus preisen. Warum ist man nicht entspannter? Ein Gastbeitrag von Asif Malik.
Die Diskussion um Nmecha ist ein Beispiel dafür, wie schnell religiöse Äußerungen im öffentlichen Raum polarisieren. Dabei könnte eine entspanntere Haltung helfen, den gesellschaftlichen Frieden zu bewahren.



