Antoine Monot: „Ein Fall für zwei“-Aus ist finanzieller Einschnitt
Monot: „Ein Fall für zwei“-Aus ist finanzieller Einschnitt

Die Krimi-Reihe „Ein Fall für zwei“ wird nach 46 Jahren eingestellt. Hauptdarsteller Antoine Monot (51) spricht im Interview über den Schock, die finanzielle Lücke und die Zusammenarbeit mit Wanja Mues.

Das Aus nach 46 Jahren

Am Donnerstag gab das ZDF bekannt, dass die Krimi-Reihe „Ein Fall für zwei“ nach 46 Jahren für immer eingestellt wird. Die letzte Staffel mit vier Episoden soll im kommenden Jahr ausgestrahlt werden, anschließend ist noch ein 90-minütiger Spielfilm geplant. Danach ist endgültig Schluss.

Für die Hauptdarsteller Wanja Mues (52) und Antoine Monot (51) ist das Serien-Aus ein schwerer Schlag. Beide Schauspieler waren mit ihren Rollen verwachsen und sahen in „Ein Fall für zwei“ ein echtes Lebensprojekt. Die Nachricht kam für beide überraschend und erreichte sie am selben Tag.

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Monot hatte Vorahnung

Antoine Monot zu BILD: „Ich habe vor ein paar Tagen den Anruf vom Sender bekommen und die Mitteilung, dass ,Ein Fall für zwei‘ eingestellt wird. Natürlich bin ich darüber total traurig. Ich habe meine Rolle wahnsinnig gern gespielt und es hat mir großen Spaß gemacht, die Figur Benni Hornberg in 13 Jahren immer weiterzuentwickeln.“

Dennoch hatte Monot eine Vorahnung: „Ich hatte immer im Hinterkopf, dass dieser Anruf vom Sender irgendwann kommen wird. Weil ich weiß, dass heute eben nichts mehr für die Ewigkeit ist. Ich hatte davor noch nie eine Rolle 13 Jahre lang gespielt und werde es wohl auch nie wieder. Dafür bin ich sehr dankbar, aber eben auch wehmütig. Ich hätte die Rolle gern noch ein paar Jahre weitergespielt.“

Finanzieller Einschnitt

Die Begründung des Senders, dass man sich auf weniger Krimi-Formate am Freitagabend fokussieren will, hält Monot für glaubwürdig. „Ich denke nicht, dass hier wie jüngst beim ,Tatort‘ Kostenersparnis den Ausschlag gegeben hat. Denn mit den Kosten für unsere Reihe füllt man ja jetzt auch andere Formate und spart nichts ein.“

Persönlich bedeutet das Serien-Aus für Monot einen finanziellen Einschnitt. „Natürlich war ,Ein Fall für zwei‘ seit 2013 auch immer eine sichere Einnahmequelle für mich, die nun wegfällt. Da macht man sich schon Gedanken, wie man das entstandene Loch füllt. Denn wir Schauspieler müssen ja, wie andere Menschen auch, unsere Rechnungen bezahlen. Zum Glück läuft meine andere Krimireihe ,Behringer und die Toten’ bei RTL weiter. Unabhängig vom finanziellen Aspekt habe ich für die Zukunft weiter Lust auf Serien und Reihen.“

Zusammenarbeit mit Wanja Mues

Antoine Monot und Wanja Mues wollen als Team weiter zusammenarbeiten. Bis 2028 stehen sie gemeinsam mit dem Live-Hörspiel „Pater Brown“ auf der Bühne.

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