Die Mutter des ermordeten achtjährigen Fabian, Dorina L., wird nach der Tat Opfer von massiven Hassnachrichten im Internet. Sie musste ihre Telefonnummer ändern und befindet sich gemeinsam mit ihrer Freundin Raffaela in psychologischer Behandlung, wie die Bild-Zeitung berichtet.
Hass und Verdächtigungen im Netz
Seit Fabians Verschwinden werden die beiden Frauen von sogenannten Hobbyermittlern im Netz an den Pranger gestellt. Ihnen wird vorgeworfen, mit der Tat in Verbindung zu stehen. Die Anfeindungen gehen so weit, dass Dorina L. sogar für tot erklärt wurde. Die mutmaßliche Täterin sitzt der Mutter im Gericht gegenüber.
Belästigungen vor der Haustür
Die Situation eskaliert auch im realen Leben: Nachts stehen Fremde vor der Tür der Frauen. Die ständigen Belästigungen und Drohungen haben dazu geführt, dass beide psychologische Hilfe in Anspruch nehmen müssen. Die Bild-Zeitung berichtet exklusiv über das Leid der Hinterbliebenen.
Wie die Frauen sich wehren
Dorina L. und ihre Freundin haben rechtliche Schritte eingeleitet, um sich gegen die Hassnachrichten und die Belästigungen zu wehren. Sie hoffen, dass die Täter zur Rechenschaft gezogen werden. Die Polizei ermittelt in mehreren Fällen von Bedrohung und übler Nachrede.



