In der neuesten Folge von „Mikas Matrix“ (Folge #61) geht es um eine grundlegende Frage: Müssen Frauen laut werden, damit die Politik ihnen zuhört? Gastgeberin Bascha Mika diskutiert mit Natascha Sagorski, die nach einer eigenen Fehlgeburt eine erfolgreiche Kampagne startete, die zu einer Gesetzesänderung führte: dem gestaffelten Mutterschutz nach Fehlgeburten.
Vom Tabuthema zur Gesetzesänderung
Natascha Sagorski, Autorin und Unternehmerin, weiß, wie aus persönlicher Erfahrung politischer Druck entsteht. Nach ihrer Fehlgeburt begann sie eine Kampagne, die schließlich eine Gesetzesänderung bewirkte. Seitdem gibt es den gestaffelten Mutterschutz nach Fehlgeburten. Mika und Sagorski erörtern, wie man ein Tabuthema aus der privaten Ecke holt und warum gerade diese Initiative erfolgreich war.
Die Kraft politischer Aktivistinnen
Die Folge beleuchtet die Bedeutung von Petitionen, Öffentlichkeit und parteiübergreifenden Allianzen. Besonders aktuell ist der Kampf für Parität in den Parlamenten. Angesichts der anstehenden Wahlrechtsreform fordern die beiden ein Wahlrecht, das gleichberechtigte Teilhabe garantiert. Sie verweisen auf die Petition unter paritaetjetzt.de.
Familienpolitische Streitfragen
Ein weiterer Schwerpunkt sind aktuelle familienpolitische Debatten: Was plant die Bundesregierung beim Elterngeld? Welche Auswirkungen hätten mögliche Kürzungen auf Mütter, Väter und echte Partnerschaft? Mika und Sagorski analysieren die politischen Vorhaben und deren Konsequenzen.
Weitere Inhalte der Folge
Die Episode enthält zudem eine Geschichte über Migrantinnen in Schweden, den üblichen „Mansplainer“, eine gute Nachricht sowie Silke Burmesters Kolumne „Sexistische Kackscheiße“. Die gute Nachricht stammt vom Goldman Environmental Prize 2026, der Umweltaktivisten auszeichnet. Die Kolumne von Silke Burmester, Gründerin von Palais Fluxx, kämpft für ein zeitgemäßes Altersbild von Frauen.
Sprachnachricht aus dem Ausland
Regine Glaß berichtet über die Abschreckungspolitik der schwedischen Regierung und deren Auswirkungen auf eingewanderte Frauen. Das digitale Magazin „Deine Korrespondentin“ macht Frauen weltweit sichtbar, da in deutschen Medien viermal mehr über Männer als über Frauen berichtet wird.



