Hitzewelle in New York: Central Park erreicht 14-Jahres-Hoch bei 38 Grad
New York: Central Park erreicht 38 Grad – 14-Jahres-Hoch

Eine schwere Hitzewelle hat New York City erfasst. Im Central Park kletterte das Thermometer am Donnerstagmittag auf 100 Grad Fahrenheit – das entspricht etwa 38 Grad Celsius. Wie der Nationale Wetterdienst mitteilte, ist dies der höchste Wert seit 14 Jahren. Die gefühlte Temperatur erreichte sogar rund 41 Grad Celsius. Die extreme Hitze fällt mit den Jubiläumsfeierlichkeiten zum 250-jährigen Bestehen der USA und der Fußball-Weltmeisterschaft zusammen.

Hitzewelle betrifft Millionen Menschen

Experten zufolge leben in den von der Hitzewelle betroffenen Landesteilen mehr als 100 Millionen Menschen. Auch am Freitag und Samstag wird mit extremen Temperaturen bis zu 40 Grad im Zentrum und Osten der USA gerechnet. New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani warnte vor einer „lebensbedrohlichen Hitze“ und sagte: „Uns erwartet möglicherweise der zweitheißeste Tag in der Geschichte von New York City seit mehr als einem Jahrzehnt.“

Kühlzentren und Schutzmaßnahmen

Die Stadt New York hat umfangreiche Maßnahmen ergriffen, um die Bevölkerung vor der Hitze zu schützen. Bibliotheken und andere öffentliche Einrichtungen wurden zu Abkühlräumen erklärt. Im Freien sollen Sprühventilatoren für Erfrischung sorgen. Zudem wurden gesonderte Kühlstationen eingerichtet, insbesondere für Menschen, die im Freien arbeiten müssen.

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Hai-Sichtungen schließen Strände

Wer Erfrischung an den Atlantikstränden New Yorks suchte, wurde von den Behörden zur Vorsicht aufgerufen. Strände im Süden der Stadt wurden am Donnerstag geschlossen, nachdem Haie im Wasser gesichtet worden waren. Das Umweltministerium des Bundesstaates New York hatte bereits vergangene Woche auf die jährliche Sommerwanderung der Haie hingewiesen und empfohlen, nicht allein ins Wasser zu gehen.

Hitzebedingte Todesfälle in New York

Laut der Stadtverwaltung starben im vergangenen Jahr 19 Menschen in New York City infolge einer „Rekordhitze“ im Juni. Im Zeitraum von 2016 bis 2025 wurden im Schnitt sieben Todesfälle pro Jahr durch Hitzestress, also unmittelbar durch Hitze, verursacht. Von 2014 bis 2023 gab es zudem pro Jahr durchschnittlich etwa 490 indirekt durch Hitze verursachte Todesfälle, bei denen die extreme Wärme eine Vorerkrankung verschlimmerte. Diese hitzebedingten Todesfälle machen laut Schätzungen etwa drei Prozent aller Todesfälle in den warmen Monaten von Mai bis September aus.

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