Potsdam Museum: Neue Dauerausstellung erst 2031 – Kritik an Steller
Potsdam Museum: Dauerausstellung erst 2031 – Kritik an Steller

Die seit Jahren geforderte neue Dauerausstellung für das Potsdam Museum verzögert sich erneut. Museumschef Thomas Steller stellte am Donnerstagabend dem Kulturausschuss der Stadtverordneten die aktuellen Pläne vor: Die Schau samt Bildungsräumen im Alten Rathaus in Potsdams Mitte soll nun erst 2031 fertig werden. Vor fast genau einem Jahr hatte Steller dem Ausschuss noch eine Fertigstellung bis 2029 in Aussicht gestellt.

Erneute Verschiebung sorgt für Unmut

Die Ankündigung stieß bei den Stadtverordneten auf deutliche Kritik. Bereits die vorherige Verzögerung hatte für Unmut gesorgt. Nun müssen sich die Potsdamer noch länger gedulden. Die Dauerausstellung soll die Geschichte der Stadt umfassend darstellen und ist seit Jahren ein zentrales kulturpolitisches Projekt.

Details zu den neuen Plänen

Nach den aktuellen Überlegungen soll die Ausstellung zusammen mit Räumen für die Bildung im Alten Rathaus realisiert werden. Der Zeitplan sieht nun eine Fertigstellung im Jahr 2031 vor. Steller betonte, dass die Verzögerung unter anderem auf komplexe bauliche Anforderungen und gestiegene Kosten zurückzuführen sei. Die Stadtverordneten zeigten sich jedoch wenig überzeugt und forderten eine detaillierte Aufstellung der Gründe.

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„Die ständigen Verschiebungen sind für die Stadtpolitik nicht akzeptabel. Wir erwarten, dass die Museumsleitung endlich verbindliche Zusagen macht“, sagte ein Mitglied des Kulturausschusses. Die Kritik richtet sich vor allem gegen Steller, der bereits in der Vergangenheit wegen ähnlicher Probleme in der Kritik stand.

Auswirkungen auf die Kulturlandschaft

Die Verzögerung hat auch Auswirkungen auf die kulturelle Entwicklung Potsdams. Die neue Dauerausstellung gilt als wichtiger Bestandteil der Museumslandschaft und soll Besucher aus der Region und darüber hinaus anziehen. Bis 2031 müssen die Bürger weiterhin mit der provisorischen Ausstellung vorliebnehmen. Der Kulturausschuss will die Entwicklung nun engmaschig begleiten und fordert regelmäßige Fortschrittsberichte.

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