Queeres Jugendzentrum Q*ube in Berlin: Fünf Jahre Safe Space für Jugendliche
Q*ube Berlin: Fünf Jahre Safe Space für queere Jugend

Fünf Jahre Q*ube: Ein Wohnzimmer für queere Jugendliche in Neukölln

Seit nunmehr fünf Jahren existiert das queere Jugendzentrum Q*ube in Berlin-Neukölln. Was als lang gehegte Idee begann, hat sich zu einem festen Anlaufpunkt für queere Jugendliche entwickelt. Mitgründerin Katharina Schilling blickt im Gespräch auf besondere Momente, die Herausforderungen der Finanzierung und die Bedeutung des Zentrums zurück.

„Es gibt nicht nur einen Moment, an den ich mich besonders gern erinnere“, sagt Schilling. „Aber einer dieser Momente war natürlich die Eröffnung. Ich habe mich richtig gefreut, weil das Konzept so lange in der Schublade lag – und dann ging es plötzlich ganz schnell.“

Ein sicherer Ort für schüchterne Teenager

Das Q*ube hat sich zu einem echten Wohnzimmer für queere Jugendliche entwickelt. Viele Besucherinnen und Besucher finden hier zum ersten Mal einen Raum, in dem sie sie selbst sein können. „Schüchterne Teenager singen bei uns plötzlich Karaoke“, erzählt Schilling. Solche Momente zeigten, wie wichtig ein solcher Ort sei.

Breites Pickt-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App für Telegram

Das Zentrum bietet nicht nur Freizeitaktivitäten, sondern auch Beratung und Unterstützung. Die Nachfrage ist groß, doch die Finanzierung bleibt prekär. Schilling betont, dass das Team trotzdem mit viel Engagement und Kreativität arbeite, um den Betrieb aufrechtzuerhalten.

Reiseglück und Herausforderungen

Neben der täglichen Arbeit im Zentrum hat Schilling auch positive Erlebnisse auf Reisen mit Jugendlichen gesammelt. „Diese gemeinsamen Erlebnisse stärken das Gruppengefühl ungemein“, erklärt sie. Doch die Zukunft des Q*ube hängt stark von stabilen Finanzierungsquellen ab. Schilling hofft, dass das Zentrum auch weiterhin ein sicherer Hafen für queere Jugendliche in Berlin sein kann.

Pickt After-Article-Banner — kollaborative Einkaufslisten-App mit Familien-Illustration