Rekordjagd im Saarland: Über 12.500 Rehe erlegt
Die Jäger im Saarland haben im abgelaufenen Jagdjahr (bis 31. März) eine Rekordmenge an Rehwild erlegt: Insgesamt kamen gut 12.500 Stück zur Strecke. Das teilte die Vereinigung der Jäger des Saarlandes mit. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um knapp 500 Tiere. Damit setzt sich ein Trend fort: Bereits im sechsten Jahr in Folge liegt die Abschusszahl bei über 12.000, während es früher größere Schwankungen gab.
Wildschweinabschuss gestiegen – ASP-Gefahr bleibt
Auch bei den Wildschweinen legten die Jäger zu: Mit knapp 8.800 erlegten Tieren wurden gut 300 mehr als im Vorjahr geschossen. Dies ist die vierthöchste Zahl in der saarländischen Jagdgeschichte. Vor dem Hintergrund der Afrikanischen Schweinepest (ASP) sind die Jäger weiterhin aufgerufen, die Schwarzwildpopulation zu reduzieren, um die Seuchengefahr einzudämmen.
Fuchs- und Dachsstrecke auf hohem Niveau
Die Fuchsjagd brachte mit gut 3.700 Tieren die höchste Zahl seit 13 Jahren. Die Dachsstrecke stabilisierte sich mit rund 450 Tieren auf hohem Niveau. Rückläufig war die Damwildjagd (493 Stück), während beim Rotwild mit 170 Tieren ein leichter Anstieg verzeichnet wurde.



