Selbstschussanlage verletzt Frau schwer: Ermittlungen fokussieren auf sichergestellte Waffen
Selbstschussanlage verletzt Frau schwer: Ermittlungen fokussieren auf sichergestellte Waffen

Nachdem eine 54-jährige Frau in Dannigkow (Jerichower Land) durch eine Selbstschussanlage schwer verletzt wurde, konzentrieren sich die Ermittlungen auf die sichergestellten Waffen und Gegenstände. Die Staatsanwaltschaft Stendal ermittelt gegen einen 43-jährigen Mann wegen Körperverletzung und Verstoß gegen das Waffengesetz.

Die Frau war auf der Suche nach ihrem Hund, der am Samstag ausgebüxt war, auf ein fremdes Grundstück in Gommern gelaufen. Dort löste sich ein Schuss mit Schrotmunition und traf die Frau. Spezialeinheiten der Polizei durchsuchten daraufhin das Grundstück und das Haus des Mannes und beschlagnahmten eine Vielzahl von Waffen und gefährlichen Gegenständen.

Hinweise auf eine politisch motivierte Tat liegen laut Staatsanwaltschaft nicht vor, jedoch sei der 43-Jährige vorbestraft. Die Selbstschussanlage und weitere Gegenstände werden nun in einer waffenrechtlichen Untersuchung begutachtet.

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Dies ist nicht der erste Fall in Deutschland, bei dem Menschen durch Selbstschussanlagen verletzt wurden. 2018 wurde ein 65-Jähriger in Saarbrücken zu einer Geldstrafe verurteilt, nachdem ein Mann durch eine solche Anlage am Knie verletzt worden war. Vor rund 20 Jahren sicherte ein Mann im Landkreis Rostock eine illegale Cannabisplantage mit einer Selbstschussanlage.

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