Am Freitag, dem 10. Juli, findet ein bundesweiter Tag der Solidarität mit Juden und Israel statt. Initiiert vom Arbeitskreis Demokratie und Information (DEIN) unter Leitung des Politologen Leo Sucharewicz, haben sich laut Veranstaltern mehr als 150 Institutionen und NGOs zur Teilnahme bereit erklärt. Darunter die Konrad-Adenauer-Stiftung, der Deutsche Lehrerverband, die Evangelische Akademie Tutzing sowie die Stadt Leipzig.
Geplante Aktionen in vielen Städten
Von Berlin über Bremen bis München sind Israel-solidarische Veranstaltungen geplant. In mehreren Städten sollen Davidsterne aus Menschenketten gebildet werden, Rathäuser werden mit israelischen Fahnen beflaggt. In der Wuppertaler Schwebebahn wird Lessings „Nathan der Weise“ aufgeführt – ein bewusst gewähltes Symbol, denn das Stück wurde am 10. Juli 1945 als erste Theaterinszenierung nach dem Zweiten Weltkrieg in Dresden aufgeführt.
Laut Veranstaltern wollen sich viele Menschen an diesem Tag mit „Schalom“ begrüßen, einen Davidstern tragen oder eine Israel-Fahne an der Autoantenne befestigen.
Prominente Unterstützung
Auch zahlreiche Prominente unterstützen den Aktionstag, darunter die Schauspielerinnen Uschi Glas und Andrea Sawatzki, der CDU-Politiker Roderich Kiesewetter, der Publizist Ahmad Mansour sowie Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU).



