Trumps Patzer beim Nato-Gipfel: Versprecher und wacklige Momente häufen sich
Trumps Patzer beim Nato-Gipfel häufen sich

Beim Nato-Gipfel in Ankara (Türkei) sorgte US-Präsident Donald Trump (80) gleich mehrfach für Aufsehen: Er sprach von einem Angriff durch die „Islamische Republik von Japan“ und verwechselte den Namen des ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj (48) mit dem von Kreml-Chef Wladimir Putin (73). Den Fauxpas fing Trump jedoch humorvoll wieder ein. Auch körperlich wirkte der 80-Jährige angeschlagen: Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan (72) musste ihn beim Abschreiten der Ehrensoldaten am Arm stützen, weil Trump kurz wacklig auf den Beinen war.

Häufung von Patzern – Ärzte warnen vor kognitivem Abbau

Trump, der bei seiner Vereidigung als ältester US-Präsident der Geschichte (älter als Joe Biden bei dessen Amtseinführung 2021) ins Amt kam, absolviert weiterhin Marathon-Tage. Dennoch beobachten Mediziner einen Abbau geistiger Kapazitäten. Der New Yorker Chirurg Paul Haser sagte zu BILD: „Bestimmte Sprachmuster lassen nach. Es fällt deutlich auf!“ Besonders im Vergleich mit Auftritten vor mehreren Jahren werde dies sichtbar. Trumps lange Reden, die oft von Thema zu Thema springen, sowie das ständige Wiederholen gleicher Fakten und Anekdoten schüren regelmäßig Debatten über einen möglichen kognitiven Niedergang.

Trump verteidigt seinen Redestil „The Weave“

Trump selbst scheint sich der Schwäche bewusst zu sein und versucht, sie in eine Stärke umzudeuten. Er nennt seinen Redestil „The Weave“ – ein gedankliches Verweben thematischer Zickzack-Kurse. Dabei verweist er gern auf „perfekte Noten“ bei kognitiven Medizintests. Die „New York Times“ spekulierte, dass die verbalen Pannen auf das Schlafmittel Ambien zurückgehen könnten, das ihm Ärzte für lange Überseeflüge verschreiben. Mögliche Nachwirkungen erklärten auch die wackligen Szenen nach der Landung in Ankara.

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Weißes Haus und Sprecherin weisen Kritik zurück

Trumps Sprecherin Karoline Leavitt (28) beklagt, dass Medien mit zweierlei Maß messen würden: Beim äußerst gebrechlich wirkenden Joe Biden (83), der sich auf Bühnen verirrte und oft wirres Zeug redete, habe man weggesehen – während bei Trump jedes Detail zerpflückt werde. Biden hatte beim Nato-Gipfel 2024 einen ähnlichen „Selenskyj-Moment“, als er den Ukrainer als „Präsident Putin“ ankündigte. Das Weiße Haus verweist bei Trump stets auf medizinische Routineuntersuchungen, die ihm einen „exzellenten Gesundheitszustand“ bescheinigen. Trump selbst leitete Social-Media-Posts weiter, in denen behauptet wird, er werde nicht älter, sondern jünger.

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