Schwarzmarkt als Folge der Tabaksteuer-Erhöhung befürchtet
Die geplante Erhöhung der Tabaksteuer durch die schwarz-rote Koalition stößt bei Lesern der Berliner Morgenpost auf scharfe Kritik. Ute Schermer warnt via Facebook: „In Frankreich ist die Erhöhung der Tabaksteuer nach hinten losgegangen. Der Schwarzmarkt hat übernommen. Das wird in Deutschland nicht anders werden.“ Sie verweist auf die Erfahrungen aus dem Nachbarland, wo höhere Steuern zu einem Boom illegaler Zigaretten führten.
Uwe Bentz sieht die Steuererhöhung als weiteren Schritt zur Staatsfinanzierung: „Es gibt überall Steuererhöhungen in der Zukunft. Damit verdient der Staat Milliarden Euro im Jahr. Damit die Regierung noch mehr Geld verschenken oder verschwenden kann.“ Seine Kritik richtet sich gegen die Verwendung der Mehreinnahmen.
Dagegen zeigt Norbert Senzel Verständnis: „Ja, warum nicht. Wer raucht, soll auch dafür zahlen. Das wäre jedenfalls sinnvoller, als es überall zu verbieten.“ Er befürwortet eine Lenkungswirkung über den Preis statt genereller Rauchverbote. Sabrina Ekruth fordert eine Ausweitung: „Na, dann bitte auch den Alkohol teurer machen! Das ist genauso ungesund.“
Berliner Verkehr: Fußgänger fühlen sich bedroht
Renate Habermann schildert per E-Mail ihre Ängste im Berliner Straßenverkehr: „Ich bin zwar kein Taxifahrer, aber auch ich habe ständig Angst vor den Fahrradfahrern und Rollerfahrern, die von allen Seiten plötzlich auf dem Gehweg kommen.“ Die 71-Jährige aus Waidmannslust meidet die Titiseestraße und kritisiert das Verhalten Jugendlicher unter 14 Jahren, die strafunmündig seien. „Eigentlich sollte man als Fußgänger ohne Angst den Fußgängerweg benutzen können, doch das ist wirklich nicht der Fall.“ Sie befürchtet einen Unfall: „Bisher hatte ich noch keinen Unfall, doch das ist wahrscheinlich nur eine Frage der Zeit.“
Gesellschaftliche Debatte: Mehr Demut gefordert
Wolfgang Horn aus Berlin kommentiert die allgemeine Aufgeregtheit: „Wir leben heute in einer aufgeregten Welt. Nichts ist richtig, alles wird kritisiert. Die Besserwisser treten hervor, denn sie haben die Antworten zu den Fragen der Zukunft.“ Er kritisiert die Fixierung auf Nebensächlichkeiten wie ein angebliches Telefonat zwischen Wegner und Merz am 4. Januar 2026 um 19.57 Uhr, während Kriege in der Ukraine und im Nahen Osten toben. „Was wir brauchen, ist das positive Denken nach vorn. Wir brauchen eine Art der Aufbruchstimmung. Etwas mehr Demut und Gelassenheit würden uns guttun.“
Korruptionsvorwürfe gegen Trump im Fußball
Dennis Fitzgerald kommentiert per E-Mail die Verwicklung von Präsident Trump in die FIFA: „Präsident Trump verdient eine ‚Orange Karte‘ für sein Verhalten, das einer ‚Roten Karte‘ gleichkommt – angesichts der Korruption, die er in die FIFA und den Fußballsport hineingetragen hat.“ Er erinnert an die Integrität des Sports: „Als ich selbst verschiedene Sportarten ausübte und als Trainer tätig war, galt ein Grundsatz: Die Schiedsrichter hatten immer recht, und ihre Entscheidungen wurden akzeptiert.“
DFB und Klopp: Kritik am Deal mit Red Bull
Wolf-Rüdiger Heilmann übt scharfe Kritik an den Verhandlungen des DFB mit Jürgen Klopp und Red Bull: „Es ist haarsträubend, absurd und peinlich zugleich: Da treten die Spitzen des DFB einen Canossagang nach New York City an, um sich dort von Vertretern einer Brausefirma und verschiedener Sportartikelhersteller diktieren zu lassen, für wen und zu welchen finanziellen Bedingungen ein ehemaliger Vereinstrainer in Zukunft als Markenbotschafter, Testimonial und Influencer auftreten darf.“ Er kritisiert das Fehlen sportlicher Konzepte und die hohe Vergütung von über sieben Millionen Euro für den Nebenjob als Bundestrainer. „Watzke bekommt seinen Wunschkandidaten, Neuendorf behält seinen Job und Klopp darf sich über noch mehr Kohle freuen.“



