Am 22. Juni 2026 ereignete sich im Strandbad Berlin eine Tragödie: Ein Mann stürzte beim Stand-up-Paddeln ins Wasser und ging sofort unter. Trotz eines Großeinsatzes mit Hubschrauber und Tauchern konnte er nur noch tot geborgen werden. Auch seine Tochter war betroffen, überlebte jedoch.
Unfallhergang
Der Vorfall ereignete sich am Vormittag gegen 10:30 Uhr im Strandbad Wannsee. Ein 45-jähriger Vater und seine 12-jährige Tochter waren auf einem Stand-up-Paddle-Board unterwegs, als beide aus bislang ungeklärter Ursache ins Wasser fielen. Der Mann ging sofort unter und tauchte nicht wieder auf. Die Tochter konnte sich an das Board klammern und wurde von anderen Badegästen gerettet. Sie erlitt einen Schock und wurde medizinisch versorgt.
Großeinsatz der Rettungskräfte
Die Rettungskräfte leiteten sofort eine groß angelegte Suchaktion ein. Ein Polizeihubschrauber kreiste über dem See, Taucher der Feuerwehr und der DLRG durchkämmten das Wasser. Auch ein Boot der Wasserschutzpolizei war im Einsatz. Trotz des schnellen Eingreifens konnte der Mann erst nach etwa 30 Minuten leblos aus dem Wasser geborgen werden. Wiederbelebungsversuche blieben erfolglos; der Notarzt konnte nur noch den Tod feststellen.
Reaktionen und Hintergründe
Die Polizei Berlin bestätigte den Vorfall: „Es handelt sich um einen tragischen Unfall. Die genauen Umstände werden noch ermittelt.“ Die Leiche wurde zur Obduktion in die Rechtsmedizin gebracht. Das Strandbad blieb für den Rest des Tages geschlossen. Der Vorfall wirft Fragen zur Sicherheit beim Stand-up-Paddeln auf, einer Sportart, die in den letzten Jahren stark an Popularität gewonnen hat. Experten empfehlen stets eine Schwimmweste zu tragen, auch wenn dies nicht vorgeschrieben ist.



