Verletzter Heuler nahe Teufelsbrück am Hamburger Elbstrand entdeckt
Verletzter Heuler am Hamburger Elbstrand entdeckt

Am Hamburger Elbstrand ist ein verletzter junger Seehund entdeckt worden. Passanten fanden das Tier am Freitagvormittag in der Nähe des Anlegers Teufelsbrück, wie der Hamburger Schwanenvater Olaf Nieß der Nachrichtenagentur dpa mitteilte. Die „Hamburger Morgenpost“ hatte zuerst über den Vorfall berichtet.

Schnittverletzung an der Schulter

„Der Heuler hat eine Verletzung an der rechten Schulter, es sieht aus wie eine Schnittverletzung“, erklärte Nieß. Vermutlich habe sich der junge Seehund unter Wasser an einem scharfen Gegenstand verletzt. Als Heuler werden Seehunde bezeichnet, die maximal drei Wochen alt und dauerhaft von ihrer Mutter getrennt sind.

Rettung durch den Schwanenvater

Zu den Aufgaben des Schwanenvaters gehört es, Tiere aus Notsituationen zu retten. Nieß brachte den verletzten Heuler umgehend zu einem Tierarzt. Sobald das Tier wieder gesund ist, soll es zur Seehundstation in Friedrichskoog gebracht werden.

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Kein Einzelfall an der Elbe

Dass junge Seehunde in und an der Hamburger Elbe gesichtet werden, ist Nieß zufolge nicht ungewöhnlich. Fünf- bis zehnmal im Jahr müssten Tiere gerettet werden, darunter auch verletzte Jungtiere. Die Elbe liegt rund 140 Kilometer von der Nordsee entfernt, dennoch verirren sich immer wieder Robben in den Fluss.

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