Im vergangenen Jahr sind in Berlin 26 Menschen an den Folgen von Hitze gestorben. Das sind deutlich weniger als im langjährigen Durchschnitt von 1985 bis 2025, der bei 97 Hitzetoten liegt, wie das Amt für Statistik Berlin-Brandenburg mitteilte. In Brandenburg waren es 21 Menschen – ebenfalls deutlich weniger als der Mittelwert von 60 Hitzetoten.
Überdurchschnittlich heiß, aber kühler als 2024
Das Jahr 2025 war insgesamt überdurchschnittlich heiß, auch wenn es im Durchschnitt etwas kühler war als das Rekordjahr 2024. Dies ist insbesondere auf den regnerischen und vergleichsweise kühlen Juli zurückzuführen. Im Jahr 2024 gab es in Berlin 52 Hitzetote, in Brandenburg waren es 79.
Zusammenhang zwischen Hitzetagen und Sterbefällen
Die Statistiker bestätigen einen klaren Zusammenhang zwischen Hitzetagen und einem Anstieg der Sterbefälle. Als Hitzetage gelten Tage, an denen die tägliche Durchschnittstemperatur 23 Grad Celsius überschreitet. In Berlin gab es 2025 acht Hitzetage, etwas weniger als der Durchschnitt von 1985 bis 2024, der bei 12,8 lag. In Brandenburg waren es sieben Hitzetage, der Durchschnitt liegt hier bei 8,4 Tagen. Zum Vergleich: 2024 wurden in Berlin 19 und in Brandenburg 13 Hitzetage gezählt.
Die geringere Zahl an Hitzetoten im Jahr 2025 zeigt, dass selbst in einem überdurchschnittlich heißen Jahr Maßnahmen zum Hitzeschutz und eine kühlere Witterung die Zahl der Todesfälle senken können. Experten betonen jedoch, dass der langfristige Trend aufgrund des Klimawandels weiterhin besorgniserregend ist.



