Woidke zu CSD-Angriff: „Durch nichts zu rechtfertigen“
Woidke: CSD-Angriff ist menschenverachtend

Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) hat den brutalen Angriff am Rande des Berliner Christopher Street Days (CSD) scharf verurteilt. „Ich bin zutiefst erschüttert! Es ist ein menschenverachtender Angriff auf uns alle“, erklärte er laut einer Mitteilung der Staatskanzlei. Woidke zeigte sich entsetzt über die Gewalttat, die sich während der Feierlichkeiten ereignet hatte.

Solidarität mit den Opfern

„Meine Gedanken sind bei den Opfern, deren Angehörigen und Freunden. Wir stehen fest an ihrer Seite“, so der Regierungschef. Er betonte, dass den Betroffenen „uneingeschränkter Respekt“ gebühre, weil sie für liberale und demokratische Werte eintreten. Hunderttausende Menschen hätten am CSD friedlich gefeiert und ein starkes Zeichen für Menschenrechte, Vielfalt und Sicherheit in Deutschland gesetzt. „Stattdessen wurden sie angegriffen. Solche Taten sind durch nichts zu rechtfertigen“, fügte Woidke hinzu.

Hintergrund des Angriffs

Der Angriff ereignete sich am Rande des CSD-Umzugs in Berlin, der traditionell für die Rechte von LGBTQ+-Menschen demonstriert. Die genauen Umstände der Tat sowie mögliche Hintergründe wurden bislang nicht offiziell bestätigt. Die Berliner Polizei hat Ermittlungen aufgenommen. Woidkes Äußerung reiht sich in die Kritik vieler Politiker ein, die die zunehmende Gewalt gegen queere Menschen verurteilen.

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Bedeutung für Brandenburg

Als Ministerpräsident des Nachbarbundeslandes Brandenburg bezog Woidke klar Stellung. Er unterstrich die Bedeutung von Toleranz und Respekt in der Gesellschaft. „Wir müssen uns gegen jede Form von Hass und Gewalt stellen“, hieß es in der Mitteilung weiter. Der CSD stehe für eine offene und vielfältige Gesellschaft – genau diese Werte müssten verteidigt werden.

Die Reaktion des SPD-Politikers kommt nur wenige Tage nach dem Vorfall, der in der Hauptstadt für Entsetzen sorgte. Der Regierungschef appellierte an alle Bürger, zusammenzustehen und sich nicht von Gewalt einschüchtern zu lassen. Die Staatskanzlei kündigte an, dass Woidke bei Bedarf auch Unterstützung für die Opfer anbieten werde.

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