Bei Temperaturen von 33 Grad Celsius leidet nicht nur der Mensch unter der Hitze – auch die Tiere im Berliner Zoo brauchen besondere Abkühlung. Aus diesem Grund haben die Tierpfleger für einige Bewohner spezielle Erfrischungsaktionen vorbereitet. Die Braunbären bekamen eine sogenannte Eisbombe serviert, die aus tiefgefrorenem Obst, Gemüse und kleinen Fischen bestand. Die Bären sprangen ins Wasser und versuchten, die Eisbombe mit ihren Pfoten zu angeln und an Land zu ziehen. Anschließend wurde genüsslich geknabbert und geschleckt.
Elefanten und Bisons genießen Wasserspaß
Die Elefantenkuh Pang Pha und ihre Tochter Anchali erhielten eine erfrischende Dusche mit dem Wasserschlauch. Obwohl Elefanten hohe Temperaturen gewohnt sind, wie Zoo-Sprecherin Hanja Runge erklärte, suchen sie auch in ihrer natürlichen Umgebung regelmäßig Wasserlöcher auf und spritzen sich nass. Die Wisente hingegen ließen sich von der Sprinkleranlage kaum beeindrucken, während die Bisons im Nachbargehege die Erfrischung gerne annahmen und sich beregnen ließen. Tierpfleger Martin Damboldt erläuterte, dass die Tiere gerade ihr Winterfell ablegen: „Das Sommerfell ist nicht so dicht wie das Winterfell. Außerdem ist es kürzer und weniger warm für die Tiere.“
Weitere Maßnahmen gegen die Hitze
An heißen Tagen sorgen die Tierpfleger immer wieder für kleine Erfrischungen, so Runge. „Wir versuchen, die Tiere zu motivieren, sich abzukühlen. Grundsätzlich machen die das auch von alleine. Die sind wie wir Menschen, die legen sich mehr hin, die sparen ihre Energie, sind morgens aktiver, aber wir versuchen auch schon, sie ein bisschen zu beschäftigen.“ Am Freitag hielten sich viele Tiere auf den Außenanlagen im Schatten auf. Zahlreiche Besucherinnen und Besucher suchten derweil Abkühlung im kühlen Pinguinhaus, um sich kurz auszuruhen.



