10.000 Schulgesundheitsfachkräfte gefordert: Ernährung in Schulen verbessern
10.000 Schulgesundheitsfachkräfte für bessere Ernährung gefordert

Der Begriff Schulgesundheitsfachkraft ist den meisten Menschen unbekannt – er klingt zu bürokratisch und unkonkret. Mit „Madame Pomfrey“ aus Harry Potter können vielleicht mehr Leute etwas anfangen. Dabei handelt es sich bei dieser Berufsgruppe genau um das: eine Fachkraft, die sich ausschließlich um die Gesundheit von Schülerinnen und Schülern kümmert.

Warum Schulgesundheitsfachkräfte wichtig sind

Ob Kinder lernen, wie man sich gesund ernährt, hängt oft vom Engagement einzelner Schulen ab. Erfahrungen aus Europa zeigen: Helfen könnten dabei Schulgesundheitsfachkräfte. Doch in Deutschland gibt es davon viel zu wenige.

Forderung nach deutlicher Aufstockung

Der Nutzen dieser Fachkräfte wird von Experten als so unverzichtbar angesehen, dass ein breites Netzwerk nun eine deutliche Erhöhung der Stellenanzahl fordert: von derzeit etwas mehr als 100 auf zukünftig 10.000. Diese Fachkräfte könnten nicht nur bei der Ernährung, sondern auch bei anderen Gesundheitsfragen unterstützen und so die Schulen entlasten.

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Die Umsetzung dieser Forderung würde einen erheblichen Beitrag zur Gesundheitsförderung an Schulen leisten. Insbesondere der Bereich der gesunden Ernährung könnte durch gezielte Angebote und Aufklärung verbessert werden. Die Vernetzung mit lokalen Anbietern und die Integration von Ernährungsthemen in den Schulalltag wären zentrale Aufgaben.

In anderen europäischen Ländern sind Schulgesundheitsfachkräfte bereits weit verbreitet und zeigen positive Effekte auf die Gesundheit und das Wohlbefinden der Schüler. Deutschland hinkt hier hinterher, obwohl der Bedarf groß ist. Die Forderung nach 10.000 Stellen ist daher ein wichtiger Schritt, um die Gesundheitskompetenz von Kindern und Jugendlichen zu stärken.

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