Die Berliner Schülerin Virginia Gomes hat mit einem eindrucksvollen Plakat gegen Alkoholmissbrauch den Bundeswettbewerb „bunt statt blau“ für sich entschieden. Der Bundesdrogenbeauftragte Hendrik Streeck zeichnete die junge Künstlerin persönlich aus, wie die ausrichtende Krankenkasse DAK mitteilte.
Symbolik des Siegerplakats
Das preisgekrönte Werk zeigt einen jungen Menschen, der aus einer zerbrochenen Glasflasche heraustritt und in den Sonnenuntergang blickt. Laut einem DAK-Sprecher soll dies symbolisieren, dass es nie zu spät ist, gegen den Alkoholkonsum anzukämpfen. Die Botschaft der 12- bis 17-jährigen Teilnehmerin traf den Nerv der Jury.
Weitere Platzierungen und Preise
Den dritten Platz belegte Greta Neuendorf aus Schulzendorf in Brandenburg. Beide Schülerinnen setzten sich gegen rund 6.000 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Deutschland durch. Für ihren ersten Platz erhält Virginia Gomes 800 Euro, während Greta Neuendorf mit 600 Euro belohnt wird.
Hintergrund des Wettbewerbs
Der Wettbewerb „bunt statt blau“ wird von der DAK-Krankenkasse organisiert und richtet sich an Jugendliche im Alter von 12 bis 17 Jahren. Ziel ist es, mit kreativen Plakaten ein Zeichen gegen das sogenannte Rauschtrinken zu setzen und junge Menschen für die Gefahren von übermäßigem Alkoholkonsum zu sensibilisieren. Die Teilnahme ist sowohl einzeln als auch im Team möglich.
Die ausgezeichneten Arbeiten zeigen eindrucksvoll, wie wichtig Prävention in diesem Bereich ist. Die DAK betont, dass der Wettbewerb jedes Jahr neue kreative Köpfe hervorbringt, die mit ihren Ideen einen wichtigen Beitrag zur Aufklärung leisten.



