Bettwanzen-Alarm bei Berliner Feuerwehr: Entwarnung nach Untersuchung
Bettwanzen-Alarm bei Berliner Feuerwehr: Entwarnung

Der Verdacht auf Bettwanzen in einer Berliner Feuerwache hat sich nach Angaben der Feuerwehr nicht bestätigt. „Die durch eine externe Fachfirma durchgeführte Untersuchung hat keine Hinweise oder Anhaltspunkte für einen Befall mit Bettwanzen ergeben“, teilte die Feuerwehr mit. „Es konnten weder entsprechende Spuren noch typische Anzeichen festgestellt werden.“

Maßnahmen zurückgenommen

Die vorsorglich eingeleiteten Maßnahmen seien zurückgenommen und die betroffenen Bereiche in der Feuerwache Charlottenburg-Nord wieder vollständig freigegeben worden. „Weitere Maßnahmen sind derzeit nicht erforderlich“, so die Feuerwehr.

Auslöser der Hautreaktionen

Am Dienstag hieß es, 23 Feuerwehrleute aus dieser Wache hätten typische Anzeichen gezeigt: leichte Hautreaktionen durch Bissstellen, die vermuten ließen, dass es sich um Bettwanzen handeln könnte. Bereits im Juni 2025 habe es einen ähnlichen Vorfall in derselben Feuerwache gegeben.

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Mögliche Alternativen

Die Zeitung „B.Z.“ zitiert den Chef einer Firma zur Beseitigung von Bettwanzen, der sagt: „Selbst Hautärzte können oft nicht erkennen, was die Reaktionen ausgelöst hat. Aufgrund der Lage der Feuerwache, in der Nähe zum stark befallenen Volkspark Jungfernheide, sind beispielsweise Hautreaktionen auf den Eichenprozessionsspinner denkbar. Auch diese können wie Bettwanzenbisse aussehen.“

Hintergrund zu Bettwanzen

Bettwanzen sind wenige Millimeter groß und ernähren sich von menschlichem Blut. Sie übertragen keine Krankheiten, ihr Biss kann aber starken Juckreiz verursachen. Sie verstecken sich in Betten, winzigen Möbelfugen und Ritzen. Die aktuelle Untersuchung schließt einen Befall aus, die genaue Ursache der Hautreaktionen bleibt jedoch weiterhin unklar.

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