Mit den sommerlichen Temperaturen breitet sich der Eichenprozessionsspinner in Potsdam rasant aus. Die Stadtverwaltung bestätigte einen stark ansteigenden Befall an städtischen Eichen. Besonders betroffen sind Bereiche um Kitas und Schulen, aber auch die Schlösserstiftung hat mit den Raupen zu kämpfen.
Stadt ergreift Maßnahmen
Rathaussprecherin Christine Homann erklärte am Dienstag, dass die Bekämpfung des Schädlings intensiviert werde. Die Raupenhaare des Eichenprozessionsspinners können bei Menschen allergische Reaktionen und Hautausschläge auslösen. Daher werden die betroffenen Bäume abgesaugt oder mit biologischen Mitteln behandelt.
Schlösserstiftung ebenfalls betroffen
Auf dem Gelände der Schlösserstiftung wurden die Raupen ebenfalls gesichtet. Die Stiftung hat eigene Maßnahmen ergriffen, um Besucher zu schützen und die historischen Bäume zu erhalten. Experten warnen, dass die Population in diesem Jahr besonders groß ist.
Die Stadtverwaltung bittet Bürger, gemeldete Befälle zu melden und Kontakt mit den Raupen zu vermeiden. In Kitas und Schulen wurden Hinweisschilder aufgestellt und die Außenbereiche vorsorglich abgesperrt.



