Falsche Essenszeiten: Wann Bauchweh droht
Falsche Essenszeiten: Wann Bauchweh droht

Fast jeder kennt das Gefühl: Nach dem Essen drückt der Bauch, Blähungen oder Durchfall quälen. Oft wird dann die Ernährung als Ursache vermutet. Doch ein entscheidender Faktor wird häufig übersehen: die Essenszeit. Ein falscher Rhythmus kann den Darm aus dem Takt bringen, wie die Gastroenterologin Prof. Birgit Terjung erklärt.

Der Darm braucht eine Müllabfuhr

Unser Körper verfügt über einen natürlichen Reinigungsmechanismus, den sogenannten „Müllabfuhr“-Prozess. Dieser findet vor allem in Ruhephasen statt, etwa nachts oder zwischen den Mahlzeiten. Wenn wir jedoch ständig essen oder snacken, wird dieser wichtige Großputz unterbrochen. Die Folge: Zellschrott staut sich, der Stoffwechsel verlangsamt sich, und Heißhunger sowie Verdauungsprobleme nehmen zu.

Stress und Darmbakterien als Verstärker

Neben den Essenszeiten spielen auch Stress und bestimmte Darmbakterien eine Rolle. Sie können einen gefährlichen Kreislauf auslösen: Stress stört die Darmflora, was wiederum die Verdauung beeinträchtigt und zu mehr Beschwerden führt. Umgekehrt kann eine gestörte Verdauung den Stress verstärken.

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Der einfache Intervall-Trick

Wie können Sie gegensteuern? Ein einfacher Trick ist das Intervallfasten. Indem Sie längere Essenspausen einlegen – etwa 16 Stunden ohne Nahrung – geben Sie Ihrem Darm die Chance zur Reinigung. Dadurch wird der Stoffwechsel angekurbelt, Entzündungen gehen zurück, und die Verdauung verbessert sich. Mit diesem Rhythmus können Sie Ihre Darmgesundheit gezielt stärken.

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