In Berliner Rettungsstellen sind hitzebedingt auch Kinder eingeliefert worden. Vereinzelt behandelten die Teams in den Vivantes-Kinderrettungsstellen junge Patientinnen und Patienten, wie eine Vivantes-Sprecherin mitteilte. Die betroffenen Kinder hätten vor allem starke Kopfschmerzen, Fieberkrämpfe oder einen klassischen Hitzschlag. In sehr wenigen Einzelfällen habe es auch eine Hirnhautentzündung gegeben.
Kleinkinder besonders gefährdet
Besonders Kleinkinder sind anfällig, weil sie sich noch nicht ausreichend schützen können und ihre Köpfe im Vergleich zum Körper groß sind, wie die Sprecherin weiter erklärt. Die Vivantes-Kinderärzte empfehlen deshalb, die Hitze zu meiden, sich im Schatten aufzuhalten und Sonnenschutz zu verwenden. Auch solle die Mitte des Tages nicht im Freien verbracht und für Abkühlung gesorgt werden. Warnzeichen einer Überhitzung bei Kindern seien etwa eine erhöhte Körpertemperatur oder ein eingeschränktes Bewusstsein.
Ältere Menschen am häufigsten betroffen
Bei der Mehrheit der hitzebedingten Einlieferungen in die Rettungsstellen handelte es sich um ältere Menschen mit Flüssigkeitsmangel. (dpa)



