TV-Reporter Jenke von Wilmsdorff hat bei Dreharbeiten für sein neues Format „Jenke. Experiment.“ eine versehentliche Überdosis Ketamin eingenommen. Der 48-Jährige schilderte gegenüber BILD, dass er in dem Moment dachte: „Das war’s jetzt.“ Sein Körper habe sich „aufgelöst“, und nur das schnelle Eingreifen der Ärzte am Set habe ihm das Leben gerettet.
Das Experiment: Sollte Ketamin als Glücksdroge getestet werden?
Ursprünglich wollte von Wilmsdorff testen, ob Ketamin tatsächlich als sogenannte „Glücksdroge“ taugt. Ketamin wird in der Medizin als Narkosemittel eingesetzt, aber auch als Partydroge missbraucht. Für das Experiment war eine kontrollierte Dosis vorgesehen, doch durch einen fatalen Fehler kam es zu einer viel zu hohen Gabe.
Der Vorfall: Wie es zur Überdosis kam
Die genauen Umstände, die zu dem Fehler führten, sind noch nicht vollständig geklärt. Nach Angaben des Senders RTL, der das Format produziert, handelte es sich um ein Versehen bei der Dosierung. Von Wilmsdorff betonte, dass er sich in den Momenten nach der Einnahme völlig hilflos fühlte: „Ich dachte wirklich: ,Das war’s jetzt.‘“ Die Ärzte am Set reagierten sofort und leiteten lebensrettende Maßnahmen ein.
Die Folgen: Ein Appell zur Vorsicht
Der Vorfall zeigt die Gefahren von Ketamin, insbesondere bei unsachgemäßer Anwendung. Von Wilmsdorff äußerte sich dankbar für die schnelle Hilfe und betonte, dass solche Experimente nur unter strengster medizinischer Aufsicht stattfinden dürfen. Er hoffe, dass seine Erfahrung andere vor den Risiken warne. Die Ausstrahlung der betroffenen Folge wurde vorerst verschoben.



