Eine junge, schlanke Redakteurin der Funke Mediengruppe hat ihre erhöhten Cholesterinwerte ohne den Einsatz von Statinen in den Normalbereich gesenkt. Die 29-Jährige führte dies auf die Einnahme von Omega-3-Präparaten zurück. Zwei Fachärzte bewerteten den Fall und gaben Einblicke in die Wirksamkeit von Nahrungsergänzungsmitteln bei Fettstoffwechselstörungen.
Hohe Cholesterinwerte trotz gesunder Lebensweise
Alina Juravel, Redakteurin im Ressort Leben der FUNKE Zentralredaktion, hatte bereits in ihrer Jugend mit zu hohen Cholesterinwerten zu kämpfen. Obwohl sie jung, schlank und Nichtraucherin ist, sich regelmäßig bewegt und keine Blutdruckprobleme hat, diagnostizierte ihr Hausarzt bei ihr LDL-Cholesterinwerte von 175 mg/dl – der empfohlene Grenzwert für Frauen liegt bei unter 116 mg/dl. Ihr Arzt kommentierte dies mit den Worten: „Sie haben die Cholesterinwerte eines alten, dicken Mannes.“
Omega 3 als mögliche Ursache für Verbesserung
Jahre später sind Juravels Cholesterinwerte wieder im Normbereich, und das ohne die Einnahme von Statinen. Sie vermutet, dass die regelmäßige Einnahme von Omega-3-Präparaten dazu beigetragen hat. Um dies zu überprüfen, konsultierte sie zwei Fachärzte. Diese bestätigten, dass Omega-3-Fettsäuren durchaus positive Effekte auf den Fettstoffwechsel haben können, insbesondere auf die Senkung von Triglyceriden. Allerdings sei die Wirkung auf LDL-Cholesterin individuell unterschiedlich und nicht immer so ausgeprägt wie in ihrem Fall.
Ärztliche Einschätzung zu Nahrungsergänzung
Die Ärzte betonten, dass eine gesunde Lebensweise die Basis sei, aber bei genetisch bedingten Fettstoffwechselstörungen oft nicht ausreiche. Nahrungsergänzungsmittel wie Omega 3 könnten unterstützend wirken, ersetzten jedoch keine medikamentöse Therapie, wenn die Werte stark erhöht seien. Sie empfahlen, vor der Einnahme solcher Präparate immer Rücksprache mit einem Arzt zu halten und die Werte regelmäßig kontrollieren zu lassen.



