Schlaflosigkeit besiegt: Was mir wirklich geholfen hat
Schlaflosigkeit besiegt: Was mir wirklich half

Nach fünf Jahren quälender Schlaflosigkeit kann Wissenschaftsredakteurin Miray Caliskan endlich wieder durchschlafen. Im dritten und letzten Teil ihrer Serie „Sleep Hacks“ erklärt sie, welche Maßnahmen sie heute ergreift, um einen Rückfall in die alten schlaflosen Nächte zu verhindern. Der Schlüssel liegt in der bewussten Selbstbelohnung – eine Übung, die ihr zunächst schwerfiel.

Die Herausforderung der Selbstbelohnung

Während ihrer Schlaftherapie erhielt Caliskan nach jeder Übungseinheit die Aufgabe: „Belohnen Sie sich.“ Anfangs wusste sie nicht, was sie damit anfangen sollte. „Belohnen. Wozu? Und wie? Mir fiel nichts ein“, erinnert sie sich. Also griff sie zu einem Stück Schokolade. Diese kleine Geste war der Beginn eines neuen Umgangs mit sich selbst.

Die Wissenschaftsredakteurin betont, dass die Fähigkeit, sich selbst zu belohnen, oft verkümmert – besonders bei Menschen, die unter chronischem Schlafmangel leiden. Die Therapie half ihr, diese Fähigkeit wiederzuentdecken und in ihren Alltag zu integrieren.

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Rückkehr zu gesundem Schlaf

Heute schläft Caliskan wieder regelmäßig und erholt. Sie führt dies auf eine Kombination aus kognitiver Verhaltenstherapie, verbesserter Schlafhygiene und den erlernten Belohnungsritualen zurück. „Ich habe gelernt, auf die Signale meines Körpers zu achten und mir selbst die Erlaubnis zu geben, zur Ruhe zu kommen“, sagt sie.

Ein zentraler Punkt ist die konsequente Einhaltung eines festen Schlafrhythmus, auch am Wochenende. Zudem vermeidet sie Bildschirmzeit vor dem Zubettgehen und nutzt Entspannungstechniken wie Atemübungen.

Praktische Tipps gegen Schlaflosigkeit

Caliskan rät Betroffenen, professionelle Hilfe zu suchen, wenn Schlafprobleme länger als vier Wochen andauern. „Eine Schlaftherapie kann Wunder wirken – aber man muss bereit sein, an sich zu arbeiten“, erklärt sie. Zu den wirksamsten Methoden zählen die kognitive Verhaltenstherapie für Insomnie (CBT-I) sowie die Begrenzung der Zeit im Bett auf die tatsächliche Schlafdauer.

Die Redakteurin betont, dass Selbstfürsorge kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit ist. „Indem ich mir bewusst kleine Belohnungen gönne, signalisiere ich meinem Gehirn: Es ist sicher, jetzt zu schlafen.“

Fazit: Ein neues Kapitel

Mit dem Ende der Serie „Sleep Hacks“ schließt sich für Caliskan ein Kreis. Die schlaflosen Jahre sind vorbei, doch die Erkenntnisse bleiben. Sie hofft, dass ihre Geschichte anderen Mut macht, sich ihren Schlafproblemen zu stellen. „Jeder verdient erholsamen Schlaf. Manchmal braucht es nur den richtigen Schlüssel.“

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