In einem bewegenden Interview hat Silvia Lafer erstmals öffentlich über die Krebserkrankung ihres Mannes, des bekannten Fernsehkochs Johann Lafer, gesprochen. Die 68-Jährige gewährte der „Bild am Sonntag“ Einblicke in die vergangenen Monate und schilderte, wie die Familie mit der Diagnose umgeht.
Diagnose vor zweieinhalb Jahren
Bereits vor zweieinhalb Jahren wurden bei Johann Lafer bei einer Routineuntersuchung vergrößerte Lymphknoten entdeckt. Seit Anfang des Jahres unterzieht sich der 68-Jährige einer Chemotherapie. Silvia Lafer betont, dass sie versucht, Normalität zu bewahren: „Wenn ich ständig sagen würde: ‚Ach, du armer Kerl‘ – dann würde er verrückt werden.“
Unterstützung im Alltag
Während der Klinikbesuche versorgt Silvia Lafer ihren Mann mit Gummibärchen und Cola light. Trotz der anstrengenden Behandlung nimmt Johann Lafer weiterhin seine beruflichen Verpflichtungen wahr. „Ich habe ihm angeboten, Termine zu streichen. Aber er hat gesagt: Nein, ich will das machen. Ich sehe ja, wie aktiv er ist. Fast noch aktiver als vorher“, berichtet sie.
Hoffnungsvolle Aussichten
Die Ärzte haben der Familie Hoffnung gegeben: Etwa ein halbes bis dreiviertel Jahr sei die Behandlung belastend, danach seien die Aussichten gut. „Es hat sich ja schon gezeigt, dass die Lymphome um die Hälfte zurückgegangen sind“, sagt Silvia Lafer. Besonders ermutigend sei eine Aussage der Mediziner: „Die Ärzte haben zu ihm gesagt: An dieser Krankheit wirst du nicht sterben.“
Vertrauen in die Genesung
Silvia Lafer ist überzeugt, dass ihr Mann den Krebs besiegen wird. Das Paar, das seit mehr als 40 Jahren verheiratet ist und zwei erwachsene Kinder hat, schöpft Kraft aus der positiven Prognose. „Mein Johann besiegt den Krebs“, so die 68-Jährige voller Zuversicht.



