Ein schreckliches Verbrechen erschüttert einen Dortmunder Vorort: Polizisten entdeckten am Dienstagmittag einen 78-jährigen Witwer tot in seiner Villa. Schnell war klar, dass der Mann getötet worden war. Nach Informationen der BILD handelt es sich um Harald N., einen bekannten Kinderarzt aus Dortmund.
Polizei sperrt Tatort ab – Sohn gesteht
Die Polizei sperrte das efeubewachsene Haus mit der blauen Eingangstür ab, Kriminaltechniker sicherten stundenlang Spuren. Nach ersten Befragungen geriet einer der Söhne schnell in Verdacht. Kurz darauf stellte sich der 41-jährige Mann aus Dortmund. Er gestand, seinen Vater getötet zu haben, und wurde festgenommen. Ein Ermittler der Kriminaltechnik machte vor dem Haus mit einer Spezialkamera Übersichtsaufnahmen.
Ermittlungen laufen auf Hochtouren
Die Ermittler versuchen nun, alle Details des schrecklichen Verbrechens zu klären. Bei einer Obduktion der Leiche wollen Rechtsmediziner die genaue Todesursache klären. Am Mittwoch will die Staatsanwaltschaft in Dortmund entscheiden, ob ein Haftbefehl beantragt wird. Ein Kommissar trug Beweisstücke aus dem Haus, das zum Tatort wurde.
„Jeder mochte ihn“ – Nachbarin schockiert
Harald N. lebte seit Jahren alleine in dem großen Haus, seine Ehefrau war 2019 gestorben. In Dortmund kannten viele den beliebten Mediziner, der sich unter anderem für die Elternarbeit krebskranker Kinder engagierte. Eine Nachbarin sagte zu BILD: „Er war ein herzensguter Mensch, ein richtig feiner Mann. Jeder mochte ihn hier. Im Haus war immer Leben, es ist eine große Familie. Es ist einfach unvorstellbar, dass er getötet wurde.“



