Ein Amerikaner muss für den Mord an seiner Ex-Freundin bis zu seinem Lebensende ins Gefängnis. Eine Jury in Clinton Township, Michigan, sprach Matthew Lewinski (42) am Dienstag schuldig. Aufgrund der Gesetze in Michigan hat der Verurteilte keine Aussicht auf vorzeitige Entlassung.
Die Tat: Streit um Abtreibung eskaliert
Die grausame Tat ereignete sich im Dezember 2020. Courtney Winters (†52) besuchte ihren Ex-Partner und teilte ihm mit, dass sie eine Abtreibung hinter sich habe. Laut Gerichtsunterlagen eskalierte der darauf folgende Streit, bis Lewinski seine Hände um den Hals von Winters legte und rund fünf Minuten lang zudrückte.
Leiche sieben Monate im Keller versteckt
Nach der Tat legte Lewinski die Leiche zunächst in die Badewanne und deponierte sie später im Keller eines Mehrfamilienhauses in Clinton Township. Dort blieb der tote Körper sieben Monate lang unentdeckt. Die Staatsanwaltschaft von Macomb County gab an, dass Lewinski „regelmäßig Teile der sterblichen Überreste entfernte, um sie zu beseitigen“.
Psychische Krise führt zur Entdeckung
Im Juli 2021 erlitt Lewinski offenbar eine psychische Krise. Nur mit Unterwäsche bekleidet und wirres Zeug murmelnd, wurde er aufgegriffen und in das Henry-Ford-Krankenhaus eingeliefert. Als seine Schwester Debra Federico das Haus nach ihm durchsuchte, fand sie Leichenteile, Messer, Handschuhe und Bleichmittel. Sie rief die Polizei.
Geständnis und versuchter Widerruf
Noch im Krankenhausbett legte Lewinski ein Geständnis ab. Vor Gericht versuchte er, dieses wegen eines angeblichen Formfehlers zu widerrufen: Er behauptete, nicht über seine Rechte aufgeklärt worden zu sein. Das oberste Gericht von Michigan ließ das Beweismittel jedoch nach jahrelangem Rechtsstreit zu. Die Jury sprach Lewinski nach einwöchiger Verhandlung in allen Anklagepunkten schuldig: Mord ersten Grades, Leichenschändung und -verstümmelung sowie Verschleierung des Todes einer Person.



