Bei einem schweren Wildunfall auf der Bundesstraße 321 zwischen Bandenitz und Warsow in Mecklenburg-Vorpommern ist eine 66-jährige Autofahrerin ums Leben gekommen. Ein Reh war durch die Windschutzscheibe ihres Fahrzeugs geschleudert worden. Eine weitere Person erlitt leichte Verletzungen.
Ablauf des Unfalls am frühen Morgen
Laut Polizei überquerte gegen 6 Uhr morgens plötzlich ein Reh die Fahrbahn und stieß mit dem Wagen einer 39-jährigen Frau zusammen. Durch den Aufprall wurde das Tier auf die Gegenfahrbahn geschleudert, wo es die Windschutzscheibe des Autos der 66-Jährigen durchschlug. Die Frau erlitt dabei so schwere Verletzungen, dass sie noch am Unfallort verstarb.
Leichtverletzte und hoher Sachschaden
Die 39-jährige Fahrerin des ersten Fahrzeugs kam den Angaben zufolge mit leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Beide Fahrzeuge waren nach dem Unfall nicht mehr fahrbereit. Die Polizei schätzt den Sachschaden auf rund 60.000 Euro. Die B321, eine stark befahrene Pendlerstrecke zur Autobahn 24, wurde während der Bergungsarbeiten einspurig an der Unfallstelle vorbeigeleitet.
Wildunfälle: Gefahr auf Landstraßen
Der Vorfall unterstreicht die Gefahr von Wildunfällen, insbesondere in den frühen Morgen- und Abendstunden. Die Polizei empfiehlt Autofahrern, auf Landstraßen stets aufmerksam zu fahren und bei Wildwechsel die Geschwindigkeit zu reduzieren. Im Jahr 2023 gab es laut Statistischem Bundesamt rund 270.000 Wildunfälle in Deutschland, bei denen mehrere Menschen ums Leben kamen.



