Ljubisa Karavic, der 61-jährige Passagier, der beinahe aus einem Ryanair-Flugzeug gesogen wurde, liegt derzeit in einem Krankenhaus in Griechenland. Das erste Foto aus dem Krankenhaus zeigt ihn verletzt, aber lebend. Der Vorfall ereignete sich auf 4500 Metern Höhe, als ein Fenster des Flugzeugs zerbarst. Karavics Kopf und Hand ragten minutenlang nach draußen, während an Bord Panik und Todesangst herrschten. Nur sein Sicherheitsgurt und drei mutige Passagiere retteten ihm das Leben.
Der dramatische Vorfall im Detail
Das Unglück geschah während eines Ryanair-Flugs über Griechenland. Plötzlich zerbarst eines der Fenster, und der Sitz von Karavic wurde durch den Druckunterschied nach außen gezogen. Seine Frau, die ebenfalls an Bord war, beschrieb die Rettung als dramatisch. Drei Passagiere hielten ihn fest, bis die Besatzung die Situation unter Kontrolle bringen konnte. Der Gurt verhinderte, dass er vollständig aus dem Flugzeug geschleudert wurde.
Der Gesundheitszustand des Passagiers
Laut dem Arzt vor Ort erlitt Karavic mehrere Prellungen und eine leichte Unterkühlung, befindet sich aber außer Lebensgefahr. Seine Frau erklärte gegenüber BILD: „Wir sind so dankbar, dass er noch lebt. Es war ein Wunder, dass die anderen Passagiere so schnell reagiert haben.“ Die genaue Ursache des Fensterbruchs wird noch untersucht, Ryanair hat eine Stellungnahme angekündigt.
Reaktionen und Sicherheitsbedenken
Der Vorfall hat erneut Diskussionen über die Flugsicherheit ausgelöst. Experten fordern strengere Kontrollen der Flugzeugfenster. Ein Sprecher der griechischen Luftfahrtbehörde sagte: „Wir werden den Vorfall gründlich untersuchen, um solche Vorfälle in Zukunft zu verhindern.“ Karavic bleibt vorerst zur Beobachtung im Krankenhaus.



